Materialprüfungen von Verpackungsmaterialien

Zugversuch

Unser Verpackungsprüflabor am Fraunhofer IVV bietet Ihnen eine Vielzahl an verschiedenen physikalischen Prüfungen aus den Bereichen Mechanik, Optik sowie Permeation (DAkkS-akkreditiert). Diese Tests bilden einen elementaren Baustein Ihrer Materialentwicklung und Qualitätssicherung sowie im Falle eines Schadensauftritts bzw. einer Reklamation.

Physikalische Materialprüfungen von Packstoffen, Packmitteln, Polymeren und Oberflächen

  • Flächenbezogene Masse nach DIN EN ISO 536
    Gravimetrische Bestimmung des Flächengewichts von Papier und Pappe.

  • Flächenbezogene Masse nach DIN EN ISO 2286-2
    (je Lage)
    Gravimetrische Bestimmung des Flächengewichts der Einzellagen von Kunststofffolien-Verbunden und Beschichtungen, auch in Verbindung mit z. B. Papier, Pappe, Metallfolie, incl. Trennung der Lagen.

  • Dicke nach DIN 53 370
    Bestimmung der mittleren Dicke von Kunststofffolien durch mechanische Abtastung.

  • Zugversuch nach DIN EN ISO 1924
    (Reißkraft, Reißdehnung, Zugfestigkeit)
    Ermittlung des Kraft-Verformungsverhaltens von Papier und Pappe bei einachsiger Zugbeanspruchung.

  • Zugversuch nach DIN EN ISO 527 (Reißkraft, Reißdehnung)
    Ermittlung des Kraft-Verformungsverhaltens von Kunststofffolien und Kunststoffen bei einachsiger Zugbeanspruchung.

  • Durchstoßversuch mit elektronischer Messwerterfassung nach DIN ISO 7765-2
    Bestimmung der Messgrößen Schädigungskraft, Schädigungsverformung und Schädigungsarbeit an Kunststofffolien und Verbunden bei Stoßbeanspruchung senkrecht zur Folienebene. (Durchstoßfestigkeit)

  • Reibungsmessungen nach DIN EN ISO 8295
    Beurteilung des Reibungsverhaltens von Packstoffen gegenüber Metallen oder gegenüber sich selbst auf einer horizontalen Gleitbahn in Verbindung mit einer elektromechanischen Zugprüfmaschine.

  • Weiterreißversuch nach DIN 53 363
    Ermittlung der Kraft, die trapezförmige Proben von Kunststofffolien mit definiertem Einschnitt dem Weiterreißen entgegensetzen.

  • Feststellung der optimalen Heißsiegelbedingungen von Packstoffen
    auch für Heißsiegelwerkzeuge mit verschiedenen Oberflächenprofilen. Herstellung von Laborheißsiegelnähten unter bestimmten Heißsiegelbedingungen mit anschließender Nahtfestigkeitsmessung (entsprechend IVV Merkblatt 33: Bestimmung der Festigkeit von Heißsiegelnähten - Quasistatische Methode) unter einachsiger Zugbeanspruchung quer zur Siegelnaht.

  • Bestimmung der Verbundhaftung
    Ermittlung der Trennkraft zwischen den Schichten eines Verbundes.

  • Haftungsmessung dünner Aluminiumschichten auf Kunststoffen
    10 Einzelmessungen nach dem Standardverfahren des Fraunhofer IVV in Anlehnung an den EAA-Peel-Test der EMA (European Metallizers Association).

  • Oberflächenspannung von Festkörpern über Randwinkelmessungen mit Flüssigkeiten
    Bestimmung des polaren und dispersen Anteils der Oberflächenenergie mit mehreren Flüssigkeiten.

  • Bestimmung der Dichte von Kunststoffen nach DIN EN ISO 1183
    Durchführung nach dem Auftriebsverfahren. Dreifachbestimmung.

  • Dynamische Differenzkalorimetrie (DSC)
    Thermoanalytisches Verfahren zur Identifizierung und Charakterisierung von Kunststoffen und Kunststoffmischungen.

  • Lichtdurchlässigkeit nach DIN 10 050, T9
    Spektralphotometrische Ermittlung des von Packstoffen durchgelassenen Lichts vom UV bis IR-nahen Wellenlängenbereich.

  • Kunststoffidentifizierung / Folienidentifizierung
    Identifizierung der Kunststoffart mit Hilfe von Brennproben und Löslichkeitstests.

  • Verbundaufbau / Verbundzusammensetzung
    von Folienverbunden

  • Lichtmikroskopische Schichtdickenmessung an Mikrotomschnitten
    Fertigung von Dünnschnitten mit anschließender lichtmikroskopischer Messung der einzelnen Schichtdicken nach Kunststoffidentifizierung.

  • IR-Spektroskopie (FTIR) in Transmission und Reflexion
    Stoffidentifizierung von organischen Schichten und Kunststoffen.

  • Feuchtigkeitsgehalt nach DIN EN ISO 287
    Bestimmung der im Anlieferungszustand in Papier oder Pappe vorhandenen Wassermenge durch Rücktrocknung im Wärmeschrank.

  • Fettdurchlässigkeit nach DIN 53 116
    Bestimmung der Anzahl punktförmiger Durchgänge eines definierten Prüffettes durch Packstoffe.

  • Knitterfestigkeitsprüfung
    Dreh-/Stauchbeanspruchung von zu Zylindern geformten Proben aus Verbundfolien, wobei als Beurteilungskriterium für das Ausmaß der Beanspruchung entweder die Zahl durchgehender Poren oder die Gasdurchlässigkeitserhöhung dient.

Analytische Geräte zur Prüfung von Verpackungsmaterialien

  • Prüfanalytik für Verpackungen (Siegeln, mechanische Eigenschaften, thermische Eigenschaften, optische Eigenschaften), Oberflächeneigenschaften

  • Gasdurchlässigkeitsmessgeräte

  • Wasserdampfdurchlässigkeitsmessgeräte

  • Spektralphotometer zur Bestimmung der Lichtdurchlässigkeit

  • Elektromechanische Universalprüfmaschinen für Zug und Druck sowie für Reibungs- und Haftungsmessungen

  • Dynamischer Durchstoßversuch

  • Heißsiegelgerät

  • FTIR-Spektrometer zur Stoffidentifizierung

  • DSC-Gerät für Kunststoffidentifizierung

  • Lichtmikroskop mit Bildanalyse und Dünnschnittmikrotom

  • Raman-Spektroskopie (konfokale Mikroskopie)

  • Rasterkraftmikroskopie (AFM)

  • Knitterfestigkeitsprüfgerät

  • Messgerät zur Bestimmung der Oberflächenspannung von Kunststoffen

  • optische Kohärenztomografie (OCT) zur zerstörungsfreien Packstoffprüfung (Thorlabs GANYMEDE 930 nm)

  • Dichtigkeitsmessgerät nach Druckabfallprinzip (Lippke 3000)

  • Dichtigkeitsmessgerät nach H2-Prüfgasmethode (SensorData H2000)

  • Laborheißsiegelgerät (KOPP SGPE 20) mit Hot-Tack-Prüfvorrichtung

  • Universal Zugprüfeinrichtung mit Videoerfassung (Zwick Z005)

  • Ultraschall-Laborschweißgerät (Herrmann Ultraschalltechnik HS digital control Dialog Touch)

  • CF-800XS Reibungsmessgerät (Lippke)

  • High-Speed friction tester (HSF tester) für bahnförmige Packstoffe

  • Rotationsmikrotom (Mikrom HM 355S) und Stereolichtmikroskop (MZ 16 A Leica Microsystems )

  • High-Speed-Infrarot-Thermografiesystem (InfraTec ImageIR)