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Neuigkeiten aus dem Fraunhofer IVV

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Newsletter 2/2019

Ein Plastikbecher in einer Halterung wird durch UV-Strahlung entkeimt
© Fraunhofer IVV

Neue Entwicklungen im Bereich der Sterilisation und Desinfektion von Oberflächen

Wir laden Sie ganz herzlich ein, sich auf der Veranstaltung "Recent Advances in Surface Sterilization and Disinfection" am 28.-29.11.2019 über neue Entwicklungen zur Entkeimung von Verpackungsmaterialien, Maschinenteilen und Lebensmitteln zu informieren. In sechs Sitzungen widmen wir uns den Themen mit hoher Relevanz für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Auf dem Programm stehen Fachvorträge zu verschiedenen physikalischen Verfahren zur Desinfektion oder Sterilisation von Oberflächen wie Gasplasma, UVC-Strahlung und Elektronenstrahl. Die vortragenden Fachexperten liefern einen Überblick über antimikrobiell wirksame Verpackungen, Richtlinien zur Validierungen industrieller Reinigungs- und Sterilisationsverfahren sowie deren Kontrolle durch moderne Sensortechnologien.

Nutzen Sie die Möglichkeit, sich mit Experten aus Forschung und Industrie auszutauschen. Die Veranstaltung findet im Fraunhofer IVV in Freising statt. Veranstaltungssprache ist Englisch.

Programm und Anmeldung

Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Peter Muranyi
Telefon: +49 8161 491-629

peter.muranyi@ivv.fraunhofer.de

Bunte Verpackungs- und Folienabfälle
© Fraunhofer IVV

Durchbruch im Verpackungsrecycling mit dem CreaSolv®-Prozess

Der im Fraunhofer IVV entwickelte CreaSolv®-Prozess hat das Recycling von Verpackungskunststoffen entscheidend vorangebracht. Bislang gelten sogenannte Multilayer-Verpackungen oder Sachets als nicht recycelbar. Mit dem Aufbau und der Inbetriebnahme einer von Unilever betriebenen Recyclinganlage ist nun ein weiterer Durchbruch gelungen. Seit Ende des Jahres 2018 läuft diese mit dem CreaSolv®-Verfahren in Indonesien und verarbeitet post-consumer Verpackungsabfälle im Tonnenmaßstab. Die hochwertigen Rezyklate werden anschließend für Verpackungen im Non-Food-Bereich beispielsweise für Waschmittel eingesetzt. Mit dem CreaSolv®-Verfahren wird das Recycling von Verpackungskunststoffen im geschlossenen Kreislauf unter wirtschaftlichen Bedingungen realisierbar.

Weitere Informationen

Ansprechpartner:
Dr. Andreas Mäurer
Telefon: +49 8161 491-330

andreas.maeurer@ivv.fraunhofer.de

Granulat aus recycelten Kunststoffen in Weiß, Grün, Gelb und Rosa
© Fraunhofer IVV

Effizienz der Dekontamination von Gerüchen in HDPE-Rezyklat bewerten

HDPE nimmt während seiner Verwendung als Verpackung Stoffe auf. Ein Beispiel sind Duftstoffe von verpackten Waschmitteln. Daher finden sich in HDPE-Rezyklaten angenehm blumig riechende Geruchsstoffe wie β-Ionon, aber auch unangenehm riechende wie das fäkalisch, nach Pferdestall riechende p-Kresol. Anwender von recyceltem HDPE fordern jedoch ein sensorisch neutrales HDPE-Granulat. Mit einer Kombination aus analytischen und human-sensorischen Methoden bewerten wir Dekontaminationsprozesse hinsichtlich ihrer Effizienz zur Entfernung von Gerüchen. Durch das Lagern der Regranulate in einem Dekontaminationsreaktor, in dem durch das Erwärmen von HDPE-Rezyklat flüchtige Geruchstoffe in die Umgebung diffundieren, konnten wir zeigen, dass die Konzentration der Geruchsstoffe deutlich reduziert und damit Qualität und Wert der HDPE-Rezyklate gesteigert werden. Dabei ermöglicht die Identifizierung und Quantifizierung der Geruchstoffe vor und nach der Dekontamination die Optimierung des Prozesses. Außerdem wurde die Geruchsintensität der Regranulate mit unterschiedlicher Verweilzeit im Reaktor durch ein Panel bewertet, um Einblicke in die Rezyklatqualität aus Sicht des Endkunden zu erhalten. Unsere Analysen leisten einen wichtigen Beitrag, die Qualität von Polymerrezyklaten zu verbessern und die gesetzlich geforderten Ziele für das werkstoffliche Recycling im Hinblick auf das neue Verpackungsgesetz zu erreichen.

Erfahren Sie mehr darüber und besuchen Sie uns auf der FachPack in Nürnberg vom 24.-26. September 2019 in Halle 7, Stand 7-440!

Weitere Informationen

Ergebnisse

Ansprechpartnerin:
Miriam Strangl
Telefon: +49 9131 8524-132

miriam.strangl@ivv.fraunhofer.de

Aufnahme von Barrierepapier
© Fraunhofer IVV

Barrierepapiere für gedruckte Elektronik

Mit der Digitalisierung, dem Internet der Dinge und Industrie 4.0 gehen neue Anforderungen an glatte Papieroberflächen und Barriereschichten auf Papier einher. Für das Bedrucken von Papier mit gedruckter Elektronik werden glatte Oberflächen benötigt. Die Barriereschichten schützen gedruckte Elektronik vor Sauerstoff und Wasserdampf. Um diese Thematik kümmern wir uns in dem europäischen Projekt „SUPERSMART“ im Rahmen des Programmes „eit RawMaterials“ in enger Kooperation mit industriellen und institutionellen Partnern. ORMOCERe® des Fraunhofer ISC wurden mit der Pilotbeschichtungsanlage des Fraunhofer IVV auf Papier aufgebracht. Diese Schicht verbessert synergistisch die Barriere in Verbindung mit einer anorganischen Beschichtung. Dabei wird eine ausgezeichnete Wasserdampfbarriere mit 1,8 g / (m² Tag) bei 23 °C und 85 % relativer Feuchte erzielt. Dies erlaubt die Anwendung von wasserdampfempfindlicher gedruckter Elektronik auf Papier. Mit unseren Entwicklungskapazitäten in diesem Bereich stehen wir Ihnen im Fraunhofer IVV zur Verfügung.

Weitere Informationen

Ansprechpartner:
Dr. Klaus Noller
Telefon: +49 8161 491-500

klaus.noller@ivv.fraunhofer.de

Man operates the new measuring device "Pack Peel Scan".
© Fraunhofer IVV

»Pack Peel Scan« - intelligentes Messgerät auf der K 2019

Besuchen Sie uns vom 16.-23.10.2019 auf der K Messe, der internationalen Fachmesse für Kunststoff, Kautschuk, Kunststoffverarbeitung und Kunststoffherstellung in Düsseldorf. Dort präsentieren wir zur Prüfung peelbarer Verpackungen das neue Messgerät »Pack Peel Scan«. Es ermöglicht die effiziente Messung von Easy Opening-Verpackungen. Die Öffnungskräfte thermogeformter, peelbarer Verpackungen können damit normgerecht erfasst und überprüft werden. »Pack Peel Scan« verfügt über künstliche Intelligenz, die durch eine maschinelle Lernmethode Prognosen und Vermeidung von Prozessfehlern bietet. So können relevante Informationen an die Prozesssteuerung oder zur Erstellung konkreter Handlungsanweisungen an den Maschinenbediener weitergegeben werden. Mit der flexiblen Anpassung der Packungskontur und Packungshöhe, können beliebig geformte Verpackungen eingesetzt sowie effizient und sicher gemessen und geprüft werden.

Sie finden uns in Halle 7, Stand 70SC01. Gerne können Sie vorab einen Termin mit uns vereinbaren.

Weitere Informationen

Ansprechpartner:
Roland Kiese
Telefon: +49 351 43614-52

roland.kiese@ivv-dresden.fraunhofer.de

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