Arbeiten am Fraunhofer IVV

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  • Organisationseinheit Perceptual Sensor Technology

    Beschreibung:

    In der Industrie allgemein und in der Lebensmittelindustrie im Besonderen gibt es einen hohen Bedarf für die automatische Messung von Gerüchen mit Sensorsystemen. Um kostengünstige Systeme und qualitative Messergebnisse zu erzielen, müssen jedoch noch einige Herausforderungen gelöst werden. Zum Beispiel benötigt man für die automatische Messung von Gerüchen neben einer hohen Empfindlichkeit vor allem eine sehr gute Aufschlüsselung der verschiedenen Gasbestandteile, um einzelne Geruchsstoffe zu identifizieren. Während viele Sensoren bereits eine sehr hohe Empfindlichkeit haben und sehr breitbandig eine Vielzahl von Gasen messen, ist eine ausreichende Unterscheidung der Gase noch nicht befriedigend umgesetzt. Daher sollen gezielt Elemente der analytischen Gasmessung wie z.B. die Gaschromatographie für Sensorsystem zugänglich gemacht werden.

    In dieser Arbeit sollen dafür Konzepte für leistungsfähige Probenaufnahmesysteme erforscht werden, die die effektive Probenaufgabe in das GC – Sensor System gewährleisten. Die Probenaufnahmesysteme sollen dabei einfach aufgebaut sein und kostengünstig bleiben, und mit kleinen Probenmengen betrieben werden können. Die Arbeit findet am Fraunhofer IVV in der Organisationseinheit Perceptual Sensor Technology (PST) statt. Sollte es Fragen zu der Arbeit geben, sind unten die Kontaktdaten der Verantwortlichen aufgelistet.

    Anforderungen und Aufgaben:

    • Begeisterung an der Mitentwicklung von GC-gestützten Sensorsystemen für die Geruchsanalytik
    • Lust auf interdisziplinäre Zusammenarbeit in einem jungen motivierten Team
    • Kreatives Denkvermögen, Teamfähigkeit und lösungsorientiertes Handeln
    • Vorteilhafterweise grundlegende Erfahrungen bei der Arbeit mit GC-Systemen, oder aber analytische Erfahrungen und Modellierungserfahrungen, oder Erfahrungen bei der Arbeit mit Gasmesstechnik
    • Studienfächer: Chemie, Wirtschaftschemie, Biochemie, Lebensmittelchemie oder verwandte und ähnliche Fächer mit chemisch/analytisch/physikalischem Hintergrund.

    • Konzeptionierung und Aufbau eines Injektorsystems auf Basis von kommerziellen Bauteilen
    • Beschreibung der Systemeigenschaften des Probenaufnahmesystems
    • Modellierung des entwickelten Injektors
    • Beschreibung des Einflusses des Probenaufgabesystems auf das Gesamtsystem
    • Entwicklung eines Optimierungsansatzes für zukünftige Probenaufgabesysteme

    Ziel der Arbeit:

    Das Ziel der Arbeit ist die Erforschung und die Charakterisierung eines Probenaufgabesystems für Geruchsstoffmessungen in GC – Sensorsystemen.

    Ansprechpartner:

    Maximilian Köhne
    Tel.: +49 8161 491 174
    Mail: maximilian.koehne@ivv.fraunhofer.de

    Dr. Tilman Sauerwald
    Tel.: +49 8161 491 153
    Mail: tilman.sauerwald@ivv.fraunhofer.de

  • Organisationseinheit Perceptual Sensor Technology

    Hintergrund:
    Bedarfsgegenstände, Lebensmittel sowie Baumaterial emittieren häufig flüchtige organische Verbindungen, von denen viele toxisch sind. Die Emission aus Materialien trägt bedeutend zur gesamten Schadstoffexposition bei und die Überwachung der Exposition leistet daher einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz. Während Baumaterialien mit Hilfe von Prüfkammermessungen sehr gut überwacht werden, werden Bedarfsgegenstände nur stichprobenartig untersucht. Die Entwicklung von effizienten, direkten Probennahmen leistet daher einen wichtigen Beitrag, um die Lücke im Verbraucherschutz zu schließen. Notwendige Methoden für eine solche Probennahme sind das Verständnis der Transportprozesse in Probe und Probennahmesystem sowie mathematische Modelle und Simulationen, um eine solche Probennahme zu optimieren.

    Ziel:
    Ziel der Masterarbeit ist es, Modelle und Simulationen zur Vorhersage und Berechnung eines direkten Probennahmen-Systems zu ermitteln, das ohne Prüfkammer auskommt. Die Ergebnisse sollen anhand realer Testmuster für eine solche Probennahme evaluiert werden.

    Aufgaben:

    • Modellierung physikalischer Vorgänge bei der Emission flüchtiger Verbindungen aus verschiedenen Probenmatrices
    • Durchführung realer Labormessungen, bspw. Prüfkammerverfahren, Headspace-Messungen, GC-MS und CM-CMI-(condensed matter-condensed matter interface) Probennahme
    • Evaluation der Modellierung anhand realer Messergebnisse

    Voraussetzungen / Kenntnisse:

    • Kreativität und analytisches Denkvermögen sowie Begeisterung für Themen des Verbraucherschutzes
    • Kenntnisse im Bereich mathematischer Modellierung / Simulation physikalischer Vorgänge sind wünschenswert
    • Vorzugsweise Erfahrungen mit MatLab
    • Grundlegende Kenntnisse der instrumentellen Analytik, insb. GC-MS und in der physikalischen Chemie wünschenswert
    • Studienfächer: Lebensmittelchemie, Chemie, Umwelttechnik, Physik, oder ähnliches

    Ansprechpartner/in:

    Helen Haug
    Tel.: +49 8161 491 174
    Mail: helen.haug@ivv.fraunhofer.de

    Dr. Tilman Sauerwald
    Tel.: +49 8161 491 153
    Mail: tilman.sauerwald@ivv.fraunhofer.de

  • Organisationeinheit Perceptual Sensor Technology

    Hintergrund:
    Das Gebiet der Geruchmesstechnik ist breit gefächert und umfasst neben klassischen analytischen Methoden auch Methoden zur humansensorischen Evaluierung von Geruchsstoffen. Die Messung von Geruchseigenschaften hat zahlreiche Anwendungen ausgehend von Parfüm- und Aromadesign über die Entwicklung von hochwertigen Lebensmitteln bis hin zur Verbesserung der Wirkung von Gebrauchsgegenständen. Sowohl für analytische Messmethoden, wie z.B. Gaschromatographie, als auch für humansensorische Messungen, wie z.B. Olfaktometrie, ist ein gutes Verständnis der Transportvorgänge von Geruchstoffen notwendig. Modellierung und Simulation ermöglichen auf Basis dieses Verständnisses die Entwicklung einer effizienten, schnellen und kostengünstigen Messung von Gerüchen.

    Ziel:
    Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines Modells und entsprechender Simulationen zur Beschreibung der Verteilung flüchtiger Verbindungen, insb. Aromastoffen, zwischen kondensierter (fester bzw. flüssiger) Phase und Gasphase. Ergänzend hierzu sollen praktische Laborversuche mithilfe eines Olfaktometers durchgeführt werden. Anhand der Modellierungen sowie realer Messergebnisse sollen Verteilungskoeffizienten abgeschätzt werden können und der Betrieb des Olfaktometers optimiert werden.

    Aufgaben:

    • Beschreibung eines Versuchsaufbaus zur Bestimmung der Verteilung von Analyten zwischen kondensierter und Gasphase mithilfe instrumenteller Messmethoden unter anderem mit Protonentransferreaktions-Massenspektrometrie (PTR-MS)
    • Durchführung und Auswertung entsprechender Laborversuche
    • Modellierung der Transportprozesse und Ermittlung von Verteilungskoeffizienten
    • Evaluierung von Simulationen und Laborversuchen
    • Optimierung des Olfaktometerprinzips

    Voraussetzungen / Kenntnisse:

    • Kreativität und analytisches Denkvermögen
    • Kenntnisse im Bereich mathematischer Modellierung / Simulation physikalischer Vorgänge sind erwünscht
    • Vorzugsweise Erfahrungen mit MatLab
    • Grundlegende Kenntnisse der instrumentellen Analytik, insb. GC-MS, wünschenswert
    • Studienfächer: Lebensmittelchemie, Chemie, Physik, Verfahrenstechnik oder vergleichbare

     

    Ansprechpartner/in:

    Helen Haug
    Tel.: +49 8161 491 174
    helen.haug@ivv.fraunhofer.de


    Dr. Tilman Sauerwald
    Tel.: +49 8161 491 153
    tilman.sauerwald@ivv.fraunhofer.de

  • Thema
    Untersuchungen von polymerbasierten Lebensmittelverpackungen mittels Rasterelektronenmikroskopie (REM)


    Hintergrund
    Verbundfolien aus Kunststoff, die für die Verpackung von Lebensmitteln eingesetzt werden, müssen bestimmte Anforderungen hinsichtlich der mechanischen Stabilität, der Gasbarriere, der Bedruckbarkeit, etc. erfüllen. Man stelle sich nur mal vor, die knusprigen Kartoffelchips würden auf einmal labbrig in der Verpackung liegen auf Grund mangelnder Barriere gegen Wasserdampf oder das so beliebte Studentenfutter würde ranzig werden auf Grund der mangelnden Barriere gegen Sauerstoff.

    Um diese Barriere-Eigenschaften zu erreichen werden aktuell Verbundfolien aus mehreren unterschiedlichen Kunststoffschichten eingesetzt. Die Dicke dieser Schichten beträgt dabei manchmal nur wenige Nanometer, weswegen man bei der Analyse mit dem Lichtmikroskop an die Auflösungsgrenzen stößt. Eine Möglichkeit den Schichtaufbau zu analysieren bietet das Rasterelektronenmikroskop. Da es sich bei den Verpackungen allerdings um nicht leitfähige Proben handelt, sind innovative Lösungen für die Probenpräparation gefragt.


    Ziel der Masterarbeit
    Das Ziel dieser Arbeit ist, die unterschiedlichen Möglichkeiten der Probenpräparation für Rasterelektronenmikroskopie zu recherchieren, analysieren und zu bewerten sowie REM-Aufnahmen mit unterschiedlichen Parametersätzen zu erstellen und deren Qualität zu beurteilen. Nach einer ausführlichen Literaturrecherche zum aktuellen Stand der Technik werden hausinterne Standardproben für die Aufnahmen präpariert und anschließend analysiert. Die unterschiedliche Art der Proben, die von Hochbarrierefolien für Kaffeepulver, bis zu perforierten Transportbeuteln reicht, unterstreicht die Vielfalt dieser wissenschaftlichen Fragstellung.


    Projektbeschreibung

    • Literaturrecherche zum aktuellen Stand der Technik hinsichtlich
    • Lebensmittelverpackungen
    • Auswahl bestimmter Verpackungen
    • Analyse und Bewertung der verschiedenen Arten der Probenpräparation
    • Erstellen und Bewerten der REM-Bilder
    • Optimierung der Prozessparameter für die Präparation und die Aufnahme
    • Technische Dokumentation (Bachelorarbeit, Präsentation)

    Studienfach

    Die Bewerber sollten über Grundkenntnisse in den Bereichen Polymerchemie und  -analytik, Probenpräparation im chemischen Labor und Materialcharakterisierung (IR, DSC, REM, EDX etc.) verfügen.
    Mögliche Studiengänge wären Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen, Materialwissenschaft, Nanotechnologie, Chemie, Physik oder ein vergleichbarer Studiengang.


    Ansprechpartner:

    Stefan Schießl
    Abteilung Materialentwicklung
    Tel.: +49 8161 491-547
    stefan.schiessl@ivv.fraunhofer.de

  • Um negative Einflüsse auf die Umwelt zu reduzieren, erforscht das Fraunhofer Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung verschiedene biologische und umweltfreundliche Alternativen zu mineralölbasierten Produkten.
    In dieser Arbeit sollen die Schmiereigenschaften verschiedener Pflanzenstoffe untersucht werden.

    Inhalt der Abschlussarbeit:

    • Fest-Flüssig Extraktion zur Gewinnung verschiedener Pflanzenstoffe
    • Analyse der Extrakte hinsichtlich Selektivität und Ausbeute
    • Tribologische Untersuchung der Extrakte und entsprechender Reinsubstanzen in verschiedenen Basismedien

    Voraussetzungen:

    • Sorgfältiges und analytischen Arbeiten sowie eine selbständige und zuverlässige Arbeitsweise
    • Erste Erfahrungen im Labor sind wünschenswert aber keine Voraussetzung
    • Minimum 6 Monate Vollzeit

    Ansprechpartner:

    Jan Ulrich Michaelis
    Abteilung Verfahrensentwicklung pflanzliche Rohstoffe
    Tel. +49 8161 491-448
    jan.ulrich.michaelis@ivv.fraunhofer.de

  • Wir bieten verschiedene Themen innerhalb der Geschäftsfelder Funktionelle Zutaten und Lebensmittelprozesse und -produkte an

    Verfahrensentwicklung Lebensmittel:

    • Gewinnung von Fettaustauschstoffen auf Basis von Lupinenprotein: Entwicklung von Verfahrenskonzepten zur Aufbereitung der anfallenden Nebenströme und Gewinnung markttauglicher Protein- und Faserfraktionen
    • Fraktionierung pflanzlicher Rohstoffe, wie Ölsaaten (Sonnenblume, Raps, Lein), Leguminosen und Getreide
    • Charakterisierung von Proteinen und Ballaststoffen hinsichtlich technofunktioneller und sensorischer Eigenschaften sowie deren Modifikation mittels enzymatischer und/oder physikalischer Methoden
    • Modifizierung von Sojaproteinisolaten zur Reduktion des allergenen Potenzials. Analytische Charakterisierung der Effektivität der unterschiedlichen Verfahren auf die Molekulargewichtsverteilung und Sensorik.
    • Entwicklung und Herstellung von pflanzlichen Molkereierzeugnissen mittels fermentativer Verfahren
    • Entwicklung und Herstellung von Fleischalternativen aus pflanzlichen Rohstoffen durch Kochextrusionsverfahren
    • Untersuchungen zum Einsatz von Ölgewinnungsrückständen zur Herstellung qualitativ hochwertiger Fischfuttermittel
    • Pasteurisieren von Lebensmitteln mit elektrischen Hochfrequenzfeldern
    • Entwickeln und Testen von Modellrezepturen unter Anwendung alternativer pflanzlicher Ingredients für die Bereiche Backwaren, Feinkost, Süßwaren, Dessertspeisen und Getränke
    • Schokoladentechnologie

    Verfahrensentwicklung pflanzliche Rohstoffe:

    • Bewertung verschiedener Einflussfaktoren auf die enzymatische Modifikation von Pflanzenölen zur Produktion von Biokraftstoffen
    • Bewertung des Einflusses des Raffinationsgrades von Pflanzenölen auf die technologische Qualität von Bioschmierstoff-Grundölen
    • Produktion von Grundölen für biologische Schmierstoffsysteme
    • Betrieb und Optimierung eines Technikumsreaktors zur enzymatischen Modifikation von Pflanzenölen
    • Screening von Enzymen zur enzymatischen Entsäuerung von Pflanzenölen unter Verwendung von Restströmen der Biodieselherstellung
    • Aufbereitung von Rückständen der Pflanzenölproduktion
    • Untersuchung der Substratkonditionierung für die Lipase‑katalysierte Entsäuerung von Rapsöl
    • Einordnung der enzymatischen Entsäuerung von Pflanzenölen in den Raffinationsprozess
    • Untersuchung des Regenerationsvermögens von immobilisierten Lipasen
    • Modellierung der enzymatischen Umesterung von Pflanzenölen
    • Extraktion, Isolation und Modifikation von Proteinen aus pflanzlichen Reststoffen zum Einsatz in der technischen Industrie
    • Beeinflussung der thermischen Eigenschaften von Proteinen mittels chemischer, physikalischer und enzymatischer Modifikation
    • Gewinnung von Wertfraktionen aus Reststoffen der Agrar- und Lebensmittelindustrie


    Ansprechpartnerin:

    Carmen Thiem
    Abteilung Verfahrensentwicklung pflanzliche Rohstoffe /
    Abteilung Verfahrensentwicklung Lebensmittel
    Tel. +49 8161 491-401
    carmen.thiem@ivv.fraunhofer.de

  • Informationen zur Stelle finden Sie bei den angebotenen Praktikantenstellen unter dem gleichen Titel:»Charakterisierung von Inhaltsstoffen aus Makroalgen«.

  • Inhalt der Abschlussarbeit:

    • Charakterisierung antinutritiver Inhaltsstoffe (Vicin/Convicin) und endogener Enzymaktivitäten (Peroxidase und Lipoxygenase)  in Ackerbohnenmehlen
    • Untersuchung des Einflusses verfahrenstechnischer Vorbehandlungen auf die Enzyminaktivierung in Ackerbohnenmahlfraktionen
    • Evaluierung der technofunktionellen und sensorischen Eigenschaften
    • Herstellung von Ackerbohnenkonzentraten mit reduziertem Gehalt antinutritiver Inhaltsstoffe unter Berücksichtigung der Extraktionsparameter u.a. pH-Wert, Temperatur, Salzkonzentration

    Was Sie mitbringen:

    • Student (m/w) im Bereich der Lebensmitteltechnologie, der Biotechnologie, der Verfahrenstechnik oder eines vergleichbaren Studiengangs
    • Sorgfältiges und analytisches Arbeiten sowie selbstständige und zuverlässige Arbeitsweise
    • Erste Laborerfahrung wünschenswert

    Fragen zu dieser Ausschreibung beantwortet Ihnen gerne:
    M. Sc. Maike Föste
    Tel. +49 8161 491-456
    maike.foeste@ivv.fraunhofer.de

  • Mittels diverser Techniken zur Oberflächenmodifikation und Beschichtung entwickeln wir Polymerfolien, die Barriereeigenschaften gegenüber Permanentgasen und Dämpfen aufweisen. Des Weiteren befassen wir uns mit dem Einbinden aktiver Funktionsträger in Folienverbunde für Lebensmittelverpackungen sowie technische Anwendungen. Hierfür werden die Themenstellungen mit kommerziellen Polymermaterialien bearbeitet, aber auch mit Materialien auf Basis regenerierender Rohstoffe.

    Beispiele für mögliche Themen:

    • innovative Verpackungsfolien
    • Beschichtungen auf Papier/Karton
    • Folien für technische Anwendungen
    • Entwicklung von Barrierefolien
    • Simulation von Permeationsvorgängen
    • Prüfmethoden im Verpackungsbereich

    Geeignet für Studenten aus dem Bereich Lebensmitteltechnologie, Verpackungstechnik, Kunststoffverarbeitung, Verfahrenstechnik

    Ansprechpartnerin:
    Christiane Ostermaier
    Abteilung Materialentwicklung
    Tel. +49 8161 491-501
    christiane.ostermaier@ivv.fraunhofer.de

  • Hintergrund der Thesis: Mehrschichtverbünde mit Aluminium sind industriell besonders wichtige Verpackungsmaterialien, da sie Lebensmittel hervorragend vor Wasser, Sauerstoff und Licht schützen, sich kostengünstig produzieren lassen und zusätzlich leicht, flexibel und mechanisch stabil sind. Eine empfindliche Schwachstelle dieser Verpackungen stellt allerdings die Grenzfläche von Aluminium mit dem restlichen Verbundmaterial dar. Dort können durch Migration von Inhaltsstoffen aus dem verpackten Produkt chemische und strukturelle Änderungen verursacht werden, welche im schlimmsten Fall zu einer vollständigen Auftrennung des Verbunds (Delamination) führen. Um solche unerwünschten Schädigungsprozesse zu vermeiden, ist ein fundiertes Verständnis über die Prozesse, welche zum Versagen der Materialien führen, essentiell und von besonderem Interesse für die Verpackungsindustrie.

    Ziel der Arbeit: Ziel dieser Arbeit ist die systematische Untersuchung der mechanischen Beschädigung von handelsüblichen Mehrschichtverbünden, welche durch Kontakt mit Simulanzien und realen Lebensmitteln verursacht wird. Die Forschungsarbeiten werden im Rahmen eines industrienahen Projekts durchgeführt, um zu einem anwendungsbezogenen Verständnis der zugrundeliegenden Delaminationsprozesse zu führen.

    Nutzen der Arbeit: Die durch die Arbeit erzielten Ergebnisse ermöglichen die gezielte Auswahl geeigneter Verbundmaterialien und Klebstoffe zur Herstellung industriell geeigneter Mehrschichtverbünde mit Aluminium. Die Einbindung der Arbeit in laufende Projektanträge (AiF, CorNet) eröffnen dem IVV so die Möglichkeit einer zielgerichteten Unterstützung und Beratung der Verpackungsindustrie bei der ressourcen- und kostenschonenden Herstellung von Verpackungsmaterialen.

    • Aufgaben/Projektplan:
      Theoretische Einarbeitung in die Schädigungsprozesse bei Mehrschichtverbünden
    • Betreuung und Auswertung umfangreicher Messreihen zur Delamination von handelsüblichen klebstoff- und extrusionskaschierten Mehrschichtverbünden
    • Anwendung moderner analytischer Methoden zur Evaluation der unterschiedlichen Einflüsse auf das Delaminationsverhalten
    • Dokumentation (Abschlussarbeit, Präsentation, optional Publikation)

    Ansprechpartner:
    Dr. Klaus Noller
    Abteilung Materialentwicklung
    Tel.: +49 8161 491 500
    klaus.noller@ivv.fraunhofer.de

  • Die Abteilung Materialentwicklung sucht Studenten der Fachrichtungen Physik, Maschinenbau, Kunststoff-/ Verpackungs-/ Verfahrenstechnik, Lebensmitteltechnologie für Abschlussarbeiten.

    Thema:
    Modellierung und numerischen Simulation von Permeations- und Sorptionsmechanismen in Barrierefolien.

    Ansprechpartnerin:

    Esra Kücükpinar Niarchos
    Abteilung Materialentwicklung
    Tel. +49 8161 491-507
    esra.kucukpinar@ivv.fraunhofer.de

  • Für eine Diplomarbeit oder Master-Thesis sucht die Abteilung Materialentwicklung Studenten der Fachrichtung Physik, Maschinenbau, Verpackungstechnik und angrenzende Felder

    Thema

    Beschichtungen von polymer- und faserbasierten Substraten mit Aluminiumoxid durch chemische Gasphasenabscheidung

    Ausgangssituation - Forschungshintergrund

    Zur Funktionalisierung von Kunststofffolien werden für verschiedene Anwendungen mittels chemischer Gasphasenabscheidung (CVD, ALD) anorganische Schichten aufgebracht. Diese dienen z.B. zur Erhöhung der Wasserdampf- und Sauerstoffbarriere. Am Fraunhofer IVV werden zu diesem Zweck in ALD-Prozessen nanoskalige Aluminiumoxid-Beschichtungen auf Folien abgeschieden. Die Morphologie der ALD-Schichten ist sowohl vom Substrat (Material, Topographie, chemische Oberflächeneigenschaften) als auch von den Prozessparametern abhängig. Dadurch ergeben sich Unterschiede in den Eigenschaften, die sowohl unerwünscht als auch erwünscht sein können.

    Ziel der Forschung

    Ziel der Forschung ist es, durch chemische Gasphasenabscheidung verschiedenartige Aluminiumoxid-Beschichtungen auf polymer- und faserbasierten Substraten herzustellen. Durch Variation der Prozessparameter sollen gezielt sowohl dichte Permeations-Barrieren als auch (nano-) poröse Schichten abgeschieden werden. Zur Bildung des Aluminiumoxids werden die Substrate mit einer hochreaktiven metallorganischen Aluminiumverbindung und einer für die Reaktion notwendigen, Sauerstoff liefernden, Verbindung in Kontakt gebracht. Ein Teil der Substrate soll vor der Beschichtung eine Vorbehandlung (z.B. Plasma-Aktivierung, Lackierung) erfahren. Die erzeugten Beschichtungen werden mit gängigen Methoden (AFM, REM, Benetzungswinkelmessung, Messungen der Wasserdampf- und Sauerstoffdurchlässigkeit) untersucht. Dadurch soll der Einfluss der Substrateigenschaften (Material, Topographie, Oberflächenenergie) und der Prozessparameter auf die Struktur, die Topographie und die Permeationseigenschaften der Schichten gewonnen werden. Die im Rahmen dieser Arbeit durchzuführenden Untersuchungen sollen die Hochskalierung des Verfahrens in den industriellen Maßstab unterstützen.

    Voraussetzungen

    • Interesse und Vorwissen an den oben genannten Themen
    • Experimentelles Geschick
    • Selbstständige und sorgfältige Arbeitsweise
    • Mind. 6 Monate Vollzeit

    Ansprechpartner:
    Dieter Bauer, Dipl.-Phys.
    Abteilung Materialentwicklung
    Tel.: +49 8161 491-512
    klaus.dieter.bauer@ivv.fraunhofer.de

  • Thema:
    Schichtdickenbestimmung von transparenten organischen Beschichtungen mittels Fluoreszenzfarbstoffen

    Hintergrund:
    Die Messung der Dickenverteilung einer eher dünnen, transparenten organischen Schicht auf einem transparenten Polymerfilm kann eine Herausforderung darstellen. Einige Fluoreszenzfarbstoffe absorbieren Licht einer bestimmten Wellenlänge, emittieren dieses Licht jedoch  mit einer längeren Wellenlänge. Diese Eigenschaft, die Fluoreszenz genannt wird, kann mit extrem hoher Empfindlichkeit nachgewiesen werden, sodass nur eine sehr geringe Konzentration eines Fluoreszenzfarbstoffs, welcher  der organischen Schicht zugesetzt wird, ausreicht. Die detektierte Fluoreszenzintensität korreliert mit der Dicke der organischen Schicht.

    Ziel der Dissertation:
    Das Ziel dieser Arbeit ist die Überwachung der emittierten Fluoreszenzlichtintensität einer organischen Schicht in Abhängigkeit von ihrer Dicke. Das organische Material wird vor der Verarbeitung mit einem Fluoreszenzfarbstoff vermischt. Das optische Messsystem beinhaltet eine geeignete Lichtquelle mit einem optischen Detektionssystem. Die Schicht, die den Fluoreszenzfarbstoff enthält, wird mit Hilfe der Lichtquelle ausgelöst; und das emittierte Licht wird mit Hilfe des optischen Detektionssystems erfasst. Die aufgenommenen Bilder werden mit  Bezug auf die RGB-Intensitäten (für einen bestimmten ausgewählten Bereich) analysiert, die dann mit den Schichtdicken korreliert werden.
    Es wird ein Modell erstellt, das die Schichtdickenabhängigkeit von der emittierten Fluoreszenzintensität zeigt. Die erreichbare Auflösung des Messsystems wird bei der minimal vertretbaren Fluoreszenzfarbstoffkonzentration bestimmt.

    Projektbeschreibung:

    • Herstellung der organischen Materialien mit Farbstoffen;  Beschichtungen in verschiedenen Schichtdicken
    • Messung und Auswertung des Einflusses der verschiedenen optischen Systemparameter auf das detektierte Signal.
    • Bestimmung der Schichtdicke mittels Mikroskopie
    • Auswertung der Ergebnisse und Generierung von Modellen zur Darstellung der Schichtdickenabhängigkeit von der Signalintensität.
    • Optimierung der Systemparameter für eine reproduzierbare, genaue Schichtdickenbestimmung
    • Technische Dokumentation (Masterarbeit, Präsentation, Publikation)

    Studienfach:
    Die Bewerber sollten über Grundkenntnisse in den Bereichen optische Spektroskopie, Photometrie, Materialien und Verarbeitung sowie Programmierung via  MATLAB verfügen.
    Mögliche Studiengänge sind Verfahrenstechnik, Maschinenbau oder  Physik.

    Ansprechpartner:

    Esra Kücükpinar, Dieter Bauer
    Materialentwicklung
    Tel.: +49 8161 491-507
    esra.kucukpinar@ivv.fraunhofer.de

  • Forschungsprojekt:
    Zerstörungsfreie Messmethode zur schnellen Qualitätsbewertung und Haltbarkeitsabschätzung von Lebensmitteln mit Hilfe von Food-Scannern

    Hintergrund:
    In Bayern liegt das Vermeidungspotential für Lebensmittelverluste bei etwa 1,3 Millionen Tonnen pro Jahr, wobei etwa 60% der Verluste am Ende der Wertschöpfungskette - im Handel und beim Verbraucher - anfallen. Fast die Hälfte davon sind Obst und Gemüse. Leicht verberbliche Lebensmittel wie Backwaren und Fleischerzeugnisse tragen ebenfalls beträchtlich zu den Verlusten bei. Dabei liegen die Ursachen für die Entstehung der Lebensmittelverluste häufig im Ablauf des Mindesthaltbarkeits- bzw. Verbrauchsdatums und der fehlenden Möglichkeit zur schnellen Bewertung des aktuellen Qualitätszustands und der tatsächlich verbleibenden Haltbarkeit bei entsprechender Lagerung. Bei pflanzlichen Lebensmitteln (Obst, Gemüse), welche in der Regel ohne Mindesthaltbarkeitsdatum verkauft werden, beeinflusst der Reifegrad (Zuckergehalt) wesentlich die Haltbarkeit und sensorische Qualität der Produkte. Er lässt sich, vor allem bei abgepackten Lebensmitteln, meist nicht ohne weiteres ermitteln. Durch die frühzeitige Erkennung von Qualitätsveränderungen oder des Reifegrads sowie der Abschätzung der tatsächlichen bzw. verbleibenden Haltbarkeit, können durch Einleitung entsprechender Maßnahmen (alternative Verwertungswege, Preisreduzierung), Verluste auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette reduziert werden.

    Im Rahmen des Forschungsvorhabens soll eine schnelle und zerstörungsfreie Messmethode basierend auf der Infrarotspektroskopie zur Qualitätsbewertung und Haltbarkeitsabschätzung von ausgewählten (abgepackten) Lebensmitteln (Hackfleisch, Tomaten) entwickelt und auf kompakte sowie kostengünstige „Food-Scanner“ übertragen werden, die einen mobilen Einsatz sowohl für Qualitätskontrolleure als auch Endverbraucher ermöglichen..

    Thema der Abschlussarbeit:
    Untersuchungen zum mikrobiologischen Verderb von Hackfleisch während der Lagerung, sowie eine Korrelation der NIR-Spektren mit produktrelevanten Qualitätsparametern (z.B. mikrobiologische Belastung, Brix-Gehalt, Aroma).

    Inhalt der Abschlussarbeit:

    • Durchführung von Lagertests mit Hackfleisch vom Rind unter Variation der Lagerbedingungen.
    • Begleitende Aufnahme von NIR-Spektren unter Verwendung verschiedener Messsysteme (z.B. kommerzieller Food-Scanner)
    • Begleitende analytische Bewertung von ausgewählten Qualitätsparametern
    • Multivariate Datenanalyse zur Korrelation der Spektren mit den erfassten Qualitätsveränderungen

    Was Sie mitbringen:

    • Student (m/w) im Bereich der Lebensmittelchemie, Lebensmitteltechnologie, der Biotechnologie, der Verfahrenstechnik oder eines vergleichbaren Studiengangs
    • Sorgfältiges und analytisches Arbeiten sowie selbstständige und zuverlässige Arbeitsweise
    • Erste Laborerfahrung wünschenswert

    Ansprechpartner:
    Dr.-Ing. Peter Muranyi
    Tel.: 08161 491-629
    peter.muranyi@ivv.fraunhofer.de

  • Für Studierende der Fachrichtungen Chemieingenieurwesen, Chemie, Bioprozesstechnik, Umweltingenieurwesen, Maschinenbau oder vergleichbare Studiengänge

    Die Abteilung Verfahrensentwicklung Polymer-Recycling des Fraunhofer Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung in Freising befasst sich mit dem Recycling als auch der Entwicklung verschiedener Werkstoffsysteme. Ein Forschungsschwerpunkt sind hierbei die Wechselwirkungen von Lösungsmitteln mit Polymeren.

    Kunststoffrecycling gewinnt zunehmend an Bedeutung, da fossile Ressourcen endlich sind und Schadstoffemissionen reduziert werden müssen. Parallel ist die Entwicklung biobasierter Werkstoffe ein wichtiger Schritt in Richtung Bioökonomie. Der Schwerpunkt unserer Arbeiten beruht auf dem lösungsmittelbasierten Recycling von Kunststoffen (CreaSolv®-Prozess). Das Verfahren ermöglicht das selektive Herauslösen eines oder mehrerer Zielkunststoffe aus komplexen kunststoffhaltigen Abfallfraktionen und erzeugt hochreine Polymer-Rezyklate.

    Flussdiagramm für den CreaSolv® Prozess zum Recyceln von kontaminierten Kunststoffen
    CreaSolv®-Verfahrensprinzip

    Das Know-How im Bereich der Wechselwirkungen von Polymeren und Lösungsmitteln kann außerdem auf die Entwicklung neuer, biobasierter Polymere sowie Klebstoffe übertragen werden und bietet eine Schnittstelle zwischen Materialentwickung und Recycling.

    Wir suchen ab sofort, bzw. nach Absprache engagierte Studierende, welche uns bei unterschiedlichsten Forschungsarbeiten selbstständig unterstützen. Das mögliche Aufgabenspektrum kann dabei umfassen: 

    • Löse-/ Trocknungsversuche verschiedener Polymere im Labormaßstab
    • Lösungsmittel-basierte Modifikation natürlicher Polymere
    • Chemische Polymersynthese
    • Rheologische Untersuchungen von Polymerlösungen und –schmelzen
    • Vorbereitung für verschiedene Analysemethoden (z.B. GPC, HS-GC, DSC)
    • RFA (Röntgenfluoreszenzanalyse), FT-IR (Infrarot-Spektroskopie)
    • Auswertung und Dokumentation
    • Literaturrecherchen

    Was Sie mitbringen sollten:
    Interesse an Polymeren und der Thematik Recycling und/oder Biopolymere. Laborerfahrung und Vorkenntnisse zu den Themen Recycling und Polymerchemie sind hilfreich, aber nicht unbedingt erforderlich. Weitere Informationen zu Projekten und unseren Verfahren finden Sie auf der Fraunhofer IVV Homepage.

    Um Ihre Bewerbung bearbeiten zu können, brauchen wir kurze Angaben zu

    • Ihrem Studiengang (aktuelles Fachsemester)
    • Notendurchschnitt
    • Vorkenntnisse (Laborerfahrung, Chemie …)

    Ansprechpartnerin:
    Birgit Faltermayr
    Tel. +49 8161 491-301
    birgit.faltermayr@ivv.fraunhofer.de

  • Für die Abteilung Analytische Sensorik suchen wir fortlaufend Studierende für Diplom-, Master- oder Bachelorarbeiten im Bereich Neurowissenschaft/Biologie/Ernährungswissenschaft/Psychologie

    Themenbeschreibung: Wirkung von geruchsaktiven Substanzen auf den Menschen
    Die Bewerberin/der Bewerber soll ein starkes Interesse haben an (verhaltens-)biologischen und physiologischen Methoden zur Biofeedback-Messung (Atmung, Puls, Hautleitfähigkeit/-widerstand, EEG, fMRI) am Menschen. Erfahrungen in humansensorischen Testungen und statistischer Dateninterpretation sind wünschenswert. Ebenso soll der/die Bewerber/in ein profundes Verständnis von chemischen Molekülstrukturen mitbringen.

    Ziel der Arbeit ist, geruchsaktive Substanzen hinsichtlich ihrer Geruchswirkung, aber auch physiologischen und psychologischen Reizwirkungen zu untersuchen. Mögliche Stressorwirkungen sollen charakterisiert werden, ebenso wie Effekte auf das Wohlbefinden des Menschen. Hierbei ist auch von Interesse, welche Assoziationen und Verhaltensreaktionen mit bestimmten Gerüchen verbunden sind.

    Ansprechpartnerin:
    Prof. Dr. Jessica Freiherr
    Abteilung Analytische Sensorik
    Tel.: +49 8161 491-302
    jessica.freiherr@ivv.fraunhofer.de

  • Für die Abteilung Analytische Sensorik suchen wir fortlaufend Studierende für Diplom-, Master- oder Bachelorarbeiten in den Bereichen Physik, Lebensmittelchemie, Analytische Chemie oder Physiologie

    Themenbeschreibung: Analyse flüchtigen organischen Verbindungen in Bezug auf

    • Human-Exposition (Ernährung oder andere Faktoren) und Human/Anthropogene-Emissionen
    • Industrielle- und (Lebensmittel-)Prozessemissionen
    • Emissionen aus Alltagsgegenständen
    • Lebensmittelherstellung, reifung, -lagerung und verderb

    Der/Die Bewerber/in soll über Kenntnisse in der Analytik flüchtiger organischer Verbindungen (VOCs) besitzen, insbesondere ist Expertise in den Methoden der Protonentauschreaktions-Massenspektrometrie (PTR-MS), Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC-MS) und/oder Ionenmobilitätspektrometrie (IMS) wünschenswert.

    Verschiedene Projektthemen werden angeboten, z.B. die analytische Charakterisierung der Humanexposition und Pharmakokinetik (Aufnahme, Verteilung, Metabolisierung und Ausscheidung) von VOCs aus diversen Quellen (Ernährung, Inhalation usw.). Weitere Themen sind Lebensmittelverderb durch Photooxidation oder mikrobielle Prozesse, sowie die Charakterisierung industrieller Emissionen bzw. Prozessemissionen um den Prozessstatus zu erheben und zu steuern.

    Ansprechpartner:
    Dr. Jonathan Beauchamp
    Abteilung Analytische Sensorik
    Tel.: +49 8161 491-214
    jonathan.beauchamp@ivv.fraunhofer.de

  • Für die Abteilung Analytische Sensorik suchen wir fortlaufend Studierende für Diplom-, Master- oder Bachelorarbeiten in den Bereichen Lebensmittelchemie, Analytische Chemie, Organische Chemie oder Molecular Sciences

    Themenbeschreibung: Analyse und Synthese geruchsaktiver Verbindungen und sensorische Untersuchungen

    Der/Die Bewerber/in soll seine/ihre fundiertern Kenntnisse in der Analytik organischer, insbesondere flüchtiger Verbindungen und/oder der Synthese organischer Verbindungen aktiv in die Forschung einbringen. Dabei sind Erfahrungen in sensorischen Untersuchungen und chromatographischen Methoden, vor allem Gaschromatographie, sowie MS und NMR wünschenswert.

    Ziel der Arbeit ist die analytische Charakterisierung geruchsaktiver Substanzen und/oder die Synthese von flüchtigen Verbindungen, die als Geruchsstoffe in Lebensmitteln, Pflanzenmaterialien oder auch synthetischen Materialien wie z.B. Kunststoffen potentiell wichtige Geruchsstoffe bzw. Kontaminanten sind. Die Zielkomponenten werden mit den jeweiligen Materialien, in denen sie vermutet werden, mittels analytischer Parameter wie Massenspektren, NMR-Spektren, Retentionsindizes und Geruchseigenschaften abgeglichen. Um die Substanzen in den betreffenden Materialien mittels GC-MS quantifizieren zu können, kann auch die Synthese stabilisotopenmarkierter Analoga der geruchsaktiven Substanzen Gegenstand der Arbeit sein.

    Ansprechpartner:
    Philipp Denk
    Abteilung Analytische Sensorik
    Tel.: +49 8161 491-318
    philipp.denk@ivv.fraunhofer.de

  • Die sensorischen Eigenschaften von Materialien, insbesondere der Geruch, sind sowohl wissenschaftlich als auch wirtschaftlich von entscheidendem Wert. Mit gängigen experimentell-chemischen und computer-chemischen Methoden lassen sich die sensorischen Eigenschaften allerdings nicht anhand der molekularen Struktur vorhersagen. Das Fraunhofer IVV entwickelt zusammen mit der FAU Erlangen Methoden des maschinellen Lernens (ML) und der künstlichen Intelligenz (KI) zur Vorhersage der sensorischen Eigenschaften von Molekülen. Dazu müssen spezifische ML/KI-Methoden implementiert und qualitativ hochwertige Datensätze molekularer Eigenschaften erstellt werden.

    Diese Arbeit ist angesiedelt an der Schnittstelle zwischen chemisch-experimentellem Arbeiten im Labor und datenwissenschaftlichem Arbeiten mit modernster IT. Wichtig: Die IT-Fähigkeiten müssen Sie nicht mitbringen, sondern können Sie on the job lernen. Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung qualitativ hochwertiger Datensätze zur algorithmischen Auswertung durch KI-Methoden, die Weiterentwicklung der Algorithmen, und die Validierung algorithmisch getroffener Aussagen durch experimentelle Synthetik und Analytik.

    Ihre Aufgaben können umfassen:

    • Chemische und sensorische Analytik
    • Planung und Durchführung synthetischer Arbeiten
    • Erstellung qualitativ hochwertiger Datensätze
    • Anwendung von ML/KI-Methoden auf molekulare Datensätze
    • Weiterentwicklung von Methoden
    • Bewertung, Validierung und Dokumentation der Ergebnisse

    Was Sie mitbringen:

    • Sie studieren einen naturwissenschaftlichen oder technischen Studiengang, insbesondere Chemie, Lebensmittelchemie, Mathematik, Informatik oder verwandte Fächer
    • Sie müssen keine Kenntnisse in Programmierung, ML/KI oder Data Science mitbringen, dann aber die zwingende Bereitschaft, sich in diese Themen einzuarbeiten
    • Programmierkenntnisse (idealerweise Python) und Kenntnisse in maschinellem Lernen sind erwünscht und vorteilhaft
    • Sehr gute Deutsch- oder Englischkenntnisse
    • Hohes Maß an Selbstständigkeit, Eigeninitiative und eine hohe Bereitschaft, sich in neue und komplexe Sachverhalte einzuarbeiten
    • Team- und Kommunikationsfähigkeit

    Was Sie erwarten können:

    • Sie erhalten fundierte Kenntnisse und Praxiserfahrung in der Anwendung und Entwicklung aktueller Methoden der Data Science und der künstlichen Intelligenz
    • Sie arbeiten zugleich klassisch experimentell und modern datenwissenschaftlich in einem einmaligen Umfeld mit exzellenter Ausstattung an Labor- und IT-Technik
    • Sie können ihre eigenen Ideen einbringen und umsetzen
    • Wir arbeiten zielorientiert mit agilen Methoden

    Ansprechparter:
    Dr. Thilo Bauer
    Abteilung Analytische Sensorik
    thilo.bauer@ivv.fraunhofer.de

  • Unsere Abteilung Qualitätserhalt Lebensmittel bietet eine Bachelor- oder Masterarbeit im Forschungsprojekt:
    Untersuchung von Qualitätsveränderungen und Haltbarkeitsabschätzung von Kosmetik-Produkten


    Hintergrund:
    Der Umsatz an Kosmetikprodukten steigt jährlich und lag 2019 bei über 15 Milliarden Euro. Durch den Trend eines gepflegten und gesunden Erscheinungsbildes, steigt auch die Nachfrage nach Produkten, die dies versprechen. Gleichzeitig steigt das Bewusstsein für den Ursprung der Inhaltsstoffe und ihre Wirkung auf den menschlichen Körper. Die Hersteller reagieren auf die Sorge der Verbraucher mit optimierten Rezepturen und Verpackungen. Jedoch können durch die lange Verwendungsdauer von über 30 Monaten während der Lagerung unerwünschte Qualitätsveränderungen auftreten.


    Inhalt der Abschlussarbeit:

    Das Ziel dieser Arbeit ist es daher, die Qualitätsveränderungen verschiedener kosmetischer Formulierungen über der Lagerdauer zu untersuchen und entsprechende Kennwerte zu definieren. Hierfür sollen Lagertests unter Variation der Lagerbedingungen und begleitende analytische Bewertung von ausgewählten Qualitätsparametern durchgeführt werden. Anschließend wird mittels Datenanalyse eine Korrelation der Messdaten mit den erfassten Qualitätsveränderungen ermittelt. Diese Ergebnisse sollen Aufschluss über die Anforderungen der Produkte an die Inhaltsstoffe, Lagerbedingungen und Verpackung liefern.


    Was Sie mitbringen:

    • Student (m/w/d) im Bereich der Kosmetiktechnologie, Lebensmitteltechnologie, Lebensmittelchemie, der Biotechnologie oder eines vergleichbaren Studiengangs
    • Sorgfältiges und analytisches Arbeiten sowie selbstständige und zuverlässige Arbeitsweise
      Laborerfahrung wünschenswert

    Ansprechpartnerin:
    Arielle Springer
    Abteilung Qualitätserhalt Lebensmittel
    Tel.: +49 8161 491 470
    arielle.springer@ivv.fraunhofer.de

Praktikantenstellen

  • Wir bieten laufend Praktikumsstellen zu wechselnden Themen an; beispielsweise

    • Gewinnung von Fettaustauschstoffen auf Basis von Lupinenprotein: Entwicklung von Verfahrenskonzepten zur Aufbereitung der anfallenden Nebenströme und Gewinnung markttauglicher Protein- und Faserfraktionen
    • Fraktionierung pflanzlicher Rohstoffe, wie Ölsaaten (Sonnenblume, Raps, Lein), Leguminosen und Getreide
    • Charakterisierung von Proteinen und Ballaststoffen hinsichtlich technofunktioneller und sensorischer Eigenschaften sowie deren Modifikation mittels enzymatischer und/oder physikalischer Methoden
    • Modifizierung von Sojaproteinisolaten zur Reduktion des allergenen Potenzials. Analytische Charakterisierung der Effektivität der unterschiedlichen Verfahren auf die Molekulargewichtsverteilung und Sensorik.
    • Entwicklung und Herstellung von pflanzlichen Molkereierzeugnissen mittels fermentativer Verfahren
    • Entwicklung und Herstellung von Fleischalternativen aus pflanzlichen Rohstoffen durch Kochextrusionsverfahren
    • Untersuchungen zum Einsatz von Ölgewinnungsrückständen zur Herstellung qualitativ hochwertiger Fischfuttermittel
    • Pasteurisieren von Lebensmitteln mit elektrischen Hochfrequenzfeldern
    • Entwickeln und Testen von Modellrezepturen unter Anwendung alternativer pflanzlicher Ingredients für die Bereiche Backwaren, Feinkost, Süßwaren, Dessertspeisen und Getränke
    • Schokoladentechnologie


    Ansprechpartnerin:

    Carmen Thiem
    Abteilung Verfahrensentwicklung pflanzliche Rohstoffe /
    Abteilung Verfahrensentwicklung Lebensmittel
    Tel. +49 8161 491-401
    carmen.thiem@ivv.fraunhofer.de

  • Wir suchen eine/n Praktikant/in zur Unterstützung in der Abteilung Verfahrensentwicklung Lebensmittel für mindestens 3 Monate.

    Inhalt: Untersuchung des Einflusses von Stabilisierungsverfahren auf verschiedene Inhaltsstoffen und funktionellen Eigenschaften von Fruchtrückständen und daraus gewonnenen Lebensmittelzutaten

    Zeitraum: ab 15.01.2020

    Hintergrund zum Projekt: Bei der Erzeugung von Obst- und Gemüseprodukten können hohe Verluste in Form von Verarbeitungsrückständen entlang der Wertschöpfungskette entstehen. Die Verwendung dieser Rückstände stellt einen Ansatz zur Förderung einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktion dar. Aufgrund des hohen Fasergehalts in Fruchtschalen stellt die Gewinnung von qualitativ hochwertigen Ballaststoffen für einen späteren Einsatz in Lebensmitteln einen Ansatz dar, um die Wertschöpfung der Fruchtverarbeitung zu erhöhen. Im Rahmen eines Forschungsprojekts des Fraunhofer Instituts IVV sollen daher Möglichkeiten aufgezeigt werden, Lebensmittelballaststoffe aus Fruchtschalen zu gewinnen.

    Aufgaben:

    • Stabilisierung von Verarbeitungsrückständen und Extraktion von Ballaststoffen
    • Erlernen von chemischen Analyseverfahren
    • Untersuchung und Bewertung der Ausbeute, der Zusammensetzung sowie der technofunktionellen und sensorischen Eigenschaften
    • Anwendung gewonnener Lebensmittelzutaten in Modellrezepturen

    Studienrichtung: Lebensmitteltechnologie, Lebensmittelchemie, Ernährungswissenschaften, Biotechnologie o.ä.

    Was Sie mitbringen:

    • Eine sorgfältige, strukturierte und analytische Arbeitsweise
    • Hohe Motivation und die Fähigkeit selbstständig zu Arbeiten
    • Umgang mit gängigen Office-Anwendungen
    • Erste Laborerfahrung wünschenswert

    Ansprechpartnerin:
    M. Sc. Daria Wohlt
    Telefon: +49 8161 491-440
    E-Mail: daria.wohlt@ivv.fraunhofer.de

  • Wir suchen eine/n Praktikant/in zur Unterstützung in der Abteilung Verfahrensentwicklung Lebensmittel für mindestens 6 Wochen (oder Studierende zur Bearbeitung der Abschlussarbeit)

    Inhalt: Charakterisierung von Inhaltsstoffen aus Makroalgen

    In letzten Jahren ist innerhalb des Lebensmittelsektors ein vermehrtes Interesse an neuen Rohstoffen oder Zutaten festzustellen – dies liegt sicherlich auch an der Herausforderung die wachsende Weltbevölkerung ausreichend mit Lebensmitteln zu versorgen. Bislang werden Meeresalgen als Rohstoff für die Gewinnung von Verdickungsmitteln wie Alginat oder Karrageen genutzt, direkt verzehrt oder zum Teil auch in Kosmetika, als Düngemittel oder in medizinischen Anwendungen eingesetzt. Die Verwendung von Algen in Lebensmittelprodukten beruht vor allem auf ihren wertvollen ernährungsphysiologischen Inhaltsstoffen. Einige Algen enthalten einen nennenswerten Gehalt an Proteinen, Mineralstoffen oder Vitaminen.

    Aufgaben: Zu Ihren Aufgaben gehören u.a. Extraktion, Isolation von Proteinen, Charakterisierung von Proteinen und Ballaststoffen, Untersuchung technofunktioneller und sensorischer Eigenschaften, Entwicklung und Testung von Modellrezepturen unter Anwendung alternativer pflanzlicher Ingredienzien auf Basis von Algen für die Bereiche Backwaren und Getränke.         

    Studienrichtung: Lebensmitteltechnologie, Lebensmittelchemie, Ernährungs- u. Hygienetechnik, Umwelttechnik, Verfahrenstechnik, Technische Chemie, Biotechnologie, o.ä.

    Anforderungen:

    • Sorgfältige, analytischen und zuverlässige Arbeitsweise
    • Praktische Erfahrungen im Bereich Lebensmittelanalytik
    • Umgang mit gängigen Office-Anwendungen
    • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
    • Erfahrungen in der Literatur- und Datenbankrecherche vorteilhaft

    Wir freuen uns über aussagekräftige Bewerbungen!

    Ansprechpartner:
    Dominic Wimmer
    Abteilung Verfahrensentwicklung Lebensmittel
    Tel. +49 8161 491-453
    dominic.wimmer@ivv.fraunhofer.de

    Andrea Mandalka
    Abteilung Verfahrensentwicklung Lebensmittel
    Tel. +49 8161 491-413
    andrea.mandalka@ivv.fraunhofer.de

  • Wir bieten laufend Praktikumsstellen zu wechselnden Themen an; beispielsweise

    • Bewertung verschiedener Einflussfaktoren auf die enzymatische Modifikation von Pflanzenölen zur Produktion von Biokraftstoffen
    • Bewertung des Einflusses des Raffinationsgrades von Pflanzenölen auf die technologische Qualität von Bioschmierstoff-Grundölen
    • Produktion von Grundölen für biologische Schmierstoffsysteme
    • Betrieb und Optimierung eines Technikumsreaktors zur enzymatischen Modifikation von Pflanzenölen
    • Screening von Enzymen zur enzymatischen Entsäuerung von Pflanzenölen unter Verwendung von Restströmen der Biodieselherstellung
    • Aufbereitung von Rückständen der Pflanzenölproduktion
    • Untersuchung der Substratkonditionierung für die Lipase‑katalysierte Entsäuerung von Rapsöl
    • Einordnung der enzymatischen Entsäuerung von Pflanzenölen in den Raffinationsprozess
    • Untersuchung des Regenerationsvermögens von immobilisierten Lipasen
    • Modellierung der enzymatischen Umesterung von Pflanzenölen
    • Extraktion, Isolation und Modifikation von Proteinen aus pflanzlichen Reststoffen zum Einsatz in der technischen Industrie
    • Beeinflussung der thermischen Eigenschaften von Proteinen mittels chemischer, physikalischer und enzymatischer Modifikation
    • Gewinnung von Wertfraktionen aus Reststoffen der Agrar- und Lebensmittelindustrie

    Studienrichtung: Verfahrenstechnik, Umwelttechnik, Kunststofftechnik, Physikalische Technik, Lebensmitteltechnologie, Technische Chemie, Lebensmittelchemie o.ä.


    Ansprechpartnerin:
    Sonja Riedmaier
    Abteilung Verfahrensentwicklung pflanzliche Rohstoffe
    Tel. +49 8161 491-498
    sonja.riedmaier@ivv.fraunhofer.de

  • Wir bieten laufend Praktikumsstellen zu wechselnden Themen im Bereich Lebensmittelqualität an:

    • Entwicklung physikalisch-chemischer Analysenmethoden zur Qualitätsbewertung
    • Einfluss von Sauerstoff und Licht auf die Haltbarkeit von Lebensmitteln
    • Entwicklung antimikrobieller Oberflächen
    • Dekontamination von Oberflächen mittels innovativer physikalischer Verfahren (z. B. Gasplasma)
    • Mykotoxinanalytik

    Studienrichtung: Lebensmitteltechnologie, Lebensmittelchemie, Ernährungs- u. Hygienetechnik, Umwelttechnik, Verfahrenstechnik, Technische Chemie, Biotechnologie, o.ä.

    Ansprechpartner:
    Dr.-Ing. Peter Muranyi
    Abteilung Qualitätserhalt Lebensmittel
    Tel. +49 8161 491-629
    peter.muranyi@ivv.fraunhofer.de

  • Unsere Abteilung Qualitätserhalt Lebensmittel sucht ab 1. September 2020 für 4 bis 6 Monate eine Praktikantin/einen Praktikanten zur Unterstützung der Mikrobiologie

    Aufgaben: Zu Ihren Aufgaben gehören die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von mikrobiologischen Untersuchungen auf dem Gebiet der Lebensmittel- und Packstoffmikrobiologie, sowie die Mitarbeit bei der Prüfung hygienischer Abfüllmaschinen.

    Studienrichtung: Studentin/Student im Bereich: Lebensmitteltechnologie, Ernährungs- u. Hygienetechnik, Umwelttechnik, Verfahrenstechnik, Mikrobiologie, Biotechnologie, o.ä.

    Ansprechpartnerin:
    M.Sc.-Ing. Semra Gueler-Kul
    Abteilung Qualitätserhalt Lebensmittel
    Tel. +49 8161 491-625
    semra.gueler-kul@ivv.fraunhofer.de

  • Für Studierende der Fachrichtungen Chemieingenieurwesen, Chemie, Bioprozesstechnik, Umweltingenieurwesen, Maschinenbau oder vergleichbare Studiengänge

    Die Abteilung Verfahrensentwicklung Polymer-Recycling des Fraunhofer Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung in Freising befasst sich mit dem Recycling als auch der Entwicklung verschiedener Werkstoffsysteme. Ein Forschungsschwerpunkt sind hierbei die Wechselwirkungen von Lösungsmitteln mit Polymeren.

    Kunststoffrecycling gewinnt zunehmend an Bedeutung, da fossile Ressourcen endlich sind und Schadstoffemissionen reduziert werden müssen. Parallel ist die Entwicklung biobasierter Werkstoffe ein wichtiger Schritt in Richtung Bioökonomie. Der Schwerpunkt unserer Arbeiten beruht auf dem lösungsmittelbasierten Recycling von Kunststoffen (CreaSolv®-Prozess). Das Verfahren ermöglicht das selektive Herauslösen eines oder mehrerer Zielkunststoffe aus komplexen kunststoffhaltigen Abfallfraktionen und erzeugt hochreine Polymer-Rezyklate.

    Flussdiagramm für den CreaSolv® Prozess zum Recyceln von kontaminierten Kunststoffen
    CreaSolv®-Verfahrensprinzip

    Das Know-How im Bereich der Wechselwirkungen von Polymeren und Lösungsmitteln kann außerdem auf die Entwicklung neuer, biobasierter Polymere sowie Klebstoffe übertragen werden und bietet eine Schnittstelle zwischen Materialentwickung und Recycling.

    Wir suchen ab sofort, bzw. nach Absprache engagierte Studierende, welche uns bei unterschiedlichsten Forschungsarbeiten selbstständig unterstützen. Das mögliche Aufgabenspektrum kann dabei umfassen: 

    • Löse-/ Trocknungsversuche verschiedener Polymere im Labormaßstab
    • Lösungsmittel-basierte Modifikation natürlicher Polymere
    • Chemische Polymersynthese
    • Rheologische Untersuchungen von Polymerlösungen und –schmelzen
    • Vorbereitung für verschiedene Analysemethoden (z.B. GPC, HS-GC, DSC)
    • RFA (Röntgenfluoreszenzanalyse), FT-IR (Infrarot-Spektroskopie)
    • Auswertung und Dokumentation
    • Literaturrecherchen

    Was Sie mitbringen sollten:
    Interesse an Polymeren und der Thematik Recycling und/oder Biopolymere. Laborerfahrung und Vorkenntnisse zu den Themen Recycling und Polymerchemie sind hilfreich, aber nicht unbedingt erforderlich. Weitere Informationen zu Projekten und unseren Verfahren finden Sie auf der Fraunhofer IVV Homepage.

    Um Ihre Bewerbung bearbeiten zu können, brauchen wir kurze Angaben zu

    • Ihrem Studiengang (aktuelles Fachsemester)
    • Notendurchschnitt
    • Vorkenntnisse (Laborerfahrung, Chemie …)

    Ansprechpartnerin:
    Birgit Faltermayr
    Tel. +49 8161 491-301
    birgit.faltermayr@ivv.fraunhofer.de

  • Haftvermittler für Verbundverpackungen sollen so konzipiert werden, dass die verklebten Materialien unter definierten Bedingungen leicht wieder voneinander getrennt werden können. Da die Arbeit an der Schnittstelle zwischen Materialentwicklung und Verfahrensentwicklung Polymerrecycling verfasst wird, können vielseitige Einblicke in Methoden der Verpackungs- und Recyclingtechnik gewonnen werden.

    Die Arbeit umfasst chemische Synthesen, Untersuchung des thermischen Verhaltens der Klebstoffe, Kaschierversuche zur Herstellung von Verbundfolien, Untersuchungen zur Verbundtrennung und kann als Masterarbeit, Bachelorarbeit oder im Rahmen eines mind. 3-monatigen Praktikums durchgeführt werden.

     

    Was Sie mitbringen

    • Vorzugsweise Kenntnisse der Polymerchemie und der thermischen Analyse von Kunststoffen
    • Selbständige, sorgfältige und engagierte Arbeitsweise
    • Laborerfahrung

    Ansprechpartnerin:
    Katharina Kaiser
    Abteilung Verfahrensentwicklung Polymerrecycling
    Tel. +49 8161 491-260,
    katharina.kaiser@ivv.fraunhofer.de

  • Im Zuge einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft besteht langfristig das Ziel, biologische Ressourcen als Ausgangrohstoffe zur Herstellung von Polymeren zu nutzen. Um in bestehenden Herstellung-, Verarbeitungs- und Recyclingprozessen verarbeitet werden zu können, müssen die Polymere thermoplastische Eigenschaften aufweisen, welche in natürlichen Polymerstrukturen in der Regel nicht vorhanden sind. Ziel ist daher, durch geeignete Modifikation thermoplastische Materialien zu generieren. Der Fokus liegt hierbei auf einer physikalischen, lösungsmittelbasierten Modifikation.


    Die Arbeit umfasst Lösungsversuche, verschiedene Methoden zur Modifikation, das Einbringen geeigneter Additive sowie die Untersuchung des thermischen und mechanischen Verhaltens der Materialien und kann als Abschlussarbeit (Diplom/Bachelor/Master) oder im Rahmen eines mind. 3-monatigen Praktikums durchgeführt werden.

    Was Sie mitbringen sollten:

    Interesse an Biopolymeren, vorzugsweise Kenntnisse im Bereich Materialwissenschaften, Laborerfahrung, selbstständige und sorgfältige Arbeitsweise

    Ansprechpartnerin:

    Kerstin Müller
    Tel.: +49 8161 491-200
    kerstin.mueller@ivv.fraunhofer.de

  • Wir bieten laufend Praktikumsstellen zu wechselnden Themen an:

    • Untersuchungen von geruchsaktiven, geschmacksaktiven Substanzen auf den Menschen
    • Durchführung von Biofeedback-Messungen (Atmung, Puls, Hautleitfähigkeit), Probanden-Befragungen und statistische Auswertung
    • Untersuchungen von flüchtigen organischen Verbindungen in Bezug auf Emissionen aus Alltagsgegenständen oder dem Stoffwechsel
    • Untersuchungen von flüchtigen/geruchsaktiven Verbindungen bei der Lebensmittelherstellung,  reifung, -lagerung und verdeb
    • Synthesen geruchs/- metabolisch aktiver Verbindungen
    • sensorische Untersuchungen von Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen

    Ansprechpartnerin:
    Birgit Lintner
    Tel. +49 8161 491-172
    birgit.lintner@ivv.fraunhofer.de

  • Zeitraum: ab Januar 2020

    Hintergrund zum Projekt:

    Nebenströme fallen in großen Mengen bei der Vermahlung, der Herstellung von Rapsöl oder beim Bierbrauen an. Oftmals enthalten diese Nebenströme (Kleie/ Treber/ Presskuchen) noch wertgebende Inhaltsstoffe, wie Proteine oder Ballaststoffe, deren Potenzial bislang nicht ausreichend genutzt wird. Vor allem die Proteinfraktionen unterscheiden sich in Abhängigkeit der Rohstoffquelle (Albumine, Globuline, Prolamine, Gluteline) und machen somit eine Anpassung der Extraktionsverfahren erforderlich. Alternativ zum Einsatz als Tierfutter sollen mit Hilfe von prozesstechnischen Strategien die Extraktion von Proteinen und Ballaststoffen aus eben diesen Nebenströmen optimiert werden, um somit ein ganzheitliches Bioraffinerie Konzept zu generieren.

    Aufgaben:

    • Charakterisierung des Stärkegehalts
    • Charakterisierung löslicher und unlöslicher Ballaststoffe
    • Bestimmung von Denaturierungseigenschaften mittels DSC
    • Extraktion von Proteinen und Ballaststoffen im Labormaßstab
    • Sensorische Evaluierung der Proteinkonzentrate

    Was Sie mitbringen:

    • Student (m/w) im Bereich der Ernährungswissenschaften, der Lebensmitteltechnologie, der Biotechnologie, der Verfahrenstechnik oder eines vergleichbaren Studiengangs
    • Sorgfältiges und analytisches Arbeiten sowie selbstständige und zuverlässige Arbeitsweise
    • Praktische Erfahrungen im Labor
    • Umgang mit gängigen Office-Anwendungen
    • Sehr gute Deutsch –und Englischkenntnisse
    • Erfahrungen in der Literaturrecherche vorteilhaft

    Fragen zu dieser Ausschreibung beantwortet Ihnen gerne:

    M. Sc. Maike Föste
    Telefon: +49 8161 491-456
    E-Mail: maike.foeste@ivv.fraunhofer.de

Studentische Hilfskräfte

  • Unsere Abteilung Verfahrensentwicklung Lebensmittel sucht ab dem 1.4.2020 eine studentische Hilfskraft (m/w/d) für 60 Stunden im Monat zur Unterstützung im Bereich Lebensmittelzutaten.

    Hintergrund:
    Das Fraunhofer IVV verfügt über ein Technikum zur Fraktionierung pflanzlicher Rohstoffe. Dieses umfasst die Rohstoffaufbereitung sowie die wässrige Fraktionierung und anschließende Trocknung der Produkte. Für die Umsetzung unserer Verfahren vom Labor- in den Pilotmaßstab suchen wir baldmöglichst eine studentische Hilfskraft (m/w/d), die unsere Ingenieure und Techniker bei der Durchführung unterstützt. Hierbei suchen einen Studenten/eine Studentin mit abgeschlossenem Bachelorstudium und ausgeprägtem (lebensmittel- oder bio)-verfahrenstechnischem Hintergrund. Die Arbeitszeit soll zwischen 40 und 60 Stunden im Monatbetragen.


    Was Sie mitbringen:

    • Student (m/w/d) mit Bachelorabschluss im Bereich der Lebensmitteltechnologie, der Biotechnologie, der Verfahrenstechnik oder eines vergleichbaren Studiengangs
    • Leidenschaft für die verfahrenstechnische Umsetzung von Laborverfahren in den Pilotmaßstab
    • Sorgfältiges und lösungsorientiertes Arbeiten sowie selbstständige und zuverlässige Arbeitsweise
    • Erste Erfahrung im Umgang mit technischen Geräten und Pilotanlagen wünschenswert


    Fragen zu dieser Ausschreibung beantwortet Ihnen gerne:

    Dipl.-Ing. (FH) Michael Frankl
    Abteilung Verfahrensentwicklung Lebensmittel
    Tel.: +49 8161 491-428
    michael.frankl@ivv.fraunhofer.de

    Dr. Stephanie Mittermaier
    Abteilung Verfahrensentwicklung Lebensmittel
    Tel.: +49 8161 491412
    stephanie.mittermaier@ivv.fraunhofer.de

  • Für unterstützende Tätigkeiten in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit suchen wir ab sofort in einem Umfang von 10h/Woche eine studentische Hilfskraft am Standort Freising. Ihre Aufgaben umfassen u.a. die Pflege der Homepage sowie der Adress- und Bilddatenbank, Führen von Presselisten und Mithilfe bei der Veranstaltungsorganisation. Die Arbeitszeit wird nach Absprache im Team und je nach Studienplan vereinbart.

     

    Wir freuen uns über Ihre Bewerbung an:

    Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik
    und Verpackung IVV
    Petra Gabler
    Giggenhauser Str. 35
    85354 Freising

    petra.gabler@ivv.fraunhofer.de
    Tel.: +49 8161 491-124

  • Gesucht werden fortlaufend studentische Hilfskräfte für den Bereich der Analyse und Synthese geruchsaktiver Verbindungen sowie sensorischer Untersuchungen (Lebensmittelchemie, Analytische Chemie, Organische Chemie, Molecular Sciences). (keine Minijobs)

    Die Bewerberin/der Bewerber soll über fundierte Kenntnisse in der Analytik organischer, insbesondere flüchtiger Verbindungen und/oder der Synthese organischer Verbindungen besitzen. Erfahrungen in sensorischen Untersuchungen und chromatographischen Methoden, insbesondere Gaschromatographie, sowie MS und NMR sind wünschenswert.

    Bewerbungen sind zu richten an:
    Birgit Lintner
    Abteilung Analytische Sensorik
    Tel.: +49 8161 491-172
    birgit.lintner@ivv.fraunhofer.de

  • Gesucht wird eine studentische Hilfskraft zur Unterstützung der IT im Bereich Meßdatenerfassung

    Sie unterstützen die IT-Abteilung bei der Planung und dem Betrieb der Meßdatenerfassung von Analysengeräten und Laborinformationssystemen. Grundlegende IT-Kenntnisse und Erfahrung im Umgang mit Officepaketen sind erforderlich.

    Ansprechpartner:
    Ludwig Gruber
    Abteilung Produktischerheit und Analytik
    Tel.: +49 8161 491-706
    ludwig.gruber@ivv.fraunhofer.de

Auszubildende

Fraunhofer FamilienLogo

Fraunhofer Auszeichnung für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Bedingungen zu schaffen, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglichen, ist fest in unserem Personalmanagement verankert. Das Fraunhofer FamilienLogo zeichnet unsere hervorragenden Ergebnisse in folgenden Bereichen aus: Information und Kommunikation, flexible Arbeitmöglichkeiten, institutsspezifische Betreuungsangebote, Elternzeit und Wiedereinstieg, Unterstützungsangebote.

Integriertes Personalmanagement

EU-Logo HR Excellence

Die Fraunhofer-Gesellschaft trägt das Logo »HR Excellence in Research«. Mit dieser Auszeichnung würdigt die EU-Kommission unser hervorragendes integriertes Personalmanagement. Als führendes europäisches Institut für angewandte Forschung legen wir besonderen Wert darauf, die europäische Forscher-Charta (»EU-Charta & Code«) umzusetzen und die darin definierten Prinzipien zu erfüllen.

Fraunhofer IVV unter TOP 25 Arbeitgebern für Praktikanten

Siegel von foodjobs zeichnet Fraunhofer IVV als einen der besten Arbeitgeber für Praktikanten in der Lebensmittelbranche aus

In der großen Praktikantenstudie von foodjobs.de belegen wir in diesem Jahr einen Platz unter den 25 besten Arbeitgebern. Das Online-Jobportal befragt jährlich mehr als tausend Studenten zu ihren Praktikumserfahrungen in der Lebensmittelbranche. Die Auszeichnung steht für hervorragende Nachwuchsförderung. Praktikanten erwartet bei uns eine verantwortungsvolle Aufgabe, ein motivierendes Arbeitsumfeld und ein spannender Einblick ins Institut.