Mit Hirnbildgebung zu mehr Verbraucherakzeptanz von Produkten

News / 29. Juni 2020

Mitarbeiterin unterzieht sich am Computer einer multisensorischen Untersuchung

Produktetiketten werden von Verbrauchern als äußerst glaubwürdig wahrgenommen und bei der Auswahl von Lebensmitteln genutzt. In einem aktuellen Projekt des BMBF-Clusters Enable 2.0 untersuchen Natalia Filvarova und Prof. Jessica Freiherr deshalb insbesondere, wie sich Erwartungen an Lebensmittel, die durch unterschiedliche Etikettendesigns erzeugt werden, auf die Kaufentscheidungen auswirken können. Dies ist mit traditionellen Techniken der Verbraucherforschung wie beispielsweise mit Interviews und Fragebögen nicht erfassbar, denn die Reaktionen auf das Produkt treten unbewusst und so schnell auf, dass Verbraucher sie oft nicht verbal ausdrücken können. Durch den Einsatz bildgebender Verfahren des Gehirns (fMRI) können wir diese Reaktionen jedoch sichtbar machen und verstehen, was die Kaufentscheidung steuert. Eine bereits durchgeführte vorläufige Verhaltensuntersuchung wird in den nächsten Monaten in die Hirnbildgebung übertragen. Diese hat bereits gezeigt, dass subtile Unterschiede in der Formulierung des Etiketts die wahrgenommene Gesundheit eines Produkts und die Kaufabsicht erheblich beeinflussen können.

Mit dieser und anderen multisensorischen Untersuchungen identifizieren wir bewusste und unbewusste Reaktionen und können so die Produktpräsentation und -akzeptanz optimieren. Gern beraten wir Sie dazu ganz individuell. Senden Sie uns Ihre Anfrage!