Verbot von Bisphenol A

Kunsstoffflaschen in verschiedenen blau-Tönen.
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Analytik für Bisphenole in Lebensmittelkontaktmaterialien

Aufgrund seiner hormonellen Wirkungen, seiner Eigenschaften als endokriner Disruptor und seiner möglichen Reproduktionstoxizität wurde Bisphenol A (BPA) als besonders besorgniserregender Stoff (SVHC) eingestuft und steht nach wie vor im Fokus.

Die Europäische Union hat mit der Verordnung (EU) Nr. 2024/3190 zur Änderung der europäischen Kunststoffverordnung (EU) Nr. 10/2011 die Regulierung von BPA verschärft und ein Verbot der absichtlichen Verwendung von Bisphenol A und anderen Bisphenolen bzw. Bisphenolderivaten in definierten Lebensmittelkontaktmaterialien erlassen. Die Verordnung ist im Dezember 2024 in Kraft getreten.

Der Anwendungsbereich in Lebensmittelkontaktmaterialien umfasst nicht nur Polycarbonat-Kunststoffe, Druckfarben, Klebstoffe und Beschichtungen aus Epoxidharzen. Weitere Produkte können ebenfalls betroffen sein. Kontaktieren Sie uns gerne für mehr Informationen!

Hochempfindliche Analyse auf BPA, BPS und BPF

Die Verordnung (EU) Nr. 2024/3190 schreibt eine Nachweisgrenze von mindestens 1 µg/kg vor. Entsprechend dieser gesetzlichen Anforderungen bietet das Fraunhofer IVV hochempfindliche und selektive LC-MS/MS-Analysen für Bisphenol A, Bisphenol S und Bisphenol F in Lebensmittelsimulanzien und Lebensmittelkontaktmaterialien an (Nachweisgrenze typischerweise im Bereich von 0,1 µg/kg). Wir begleiten den Analyseprozess von der ersten Anfrage bis hin zur umfassenden Dokumentation in Form eines Prüfberichts, einschließlich einer Bewertung nach aktuellen lebensmittelrechtlichen Vorgaben.

Bitte kontaktieren Sie uns für Ihr individuelles Angebot und weitere Informationen.

Damit wir Ihre Anfrage schnellstmöglich bearbeiten können, senden Sie uns bitte die folgenden Informationen:

  • Materialzusammensetzung
  • Beschreibung der Lebensmittelkontaktanwendung
  • Mögliche Bisphenol A-Eintragsquellen in Ihrer Anwendung (bewusster Einsatz oder Kontaminante)
  • Gehaltsbestimmung im Material oder Migrationsanalyse?