Wie stellen Sie sicher, dass auch unbekannte und nicht absichtlich hinzugefügte Stoffe in Ihren Materialien zuverlässig erkannt und bewertet werden? Wie können Sie frühzeitig Veränderungen in Ihrem Produkt und Prozess erkennen?
Diese Fragen gewinnen mit der zunehmenden Komplexität von Materialien und Prozessen immer mehr an Bedeutung. Insbesondere Non-Intentionally Added Substances (NIAS) können aus Rohstoffen, Herstellungsprozessen oder Wechselwirkungen entstehen und stellen eine besondere Herausforderung für die Bewertung von Produktsicherheit und Konformität dar. Gleichzeitig nehmen regulatorische Anforderungen branchenübergreifend weiter zu und fordern eine möglichst vollständige Kenntnis der Stoffzusammensetzung.
Wir unterstützen Sie dabei, auch unbekannte oder unerwartete Substanzen in Ihren Produkten zuverlässig zu charakterisieren und systematisch in die Risikoabschätzung einzubinden.
Die Non-Target-Analytik ergänzt klassische, zielgerichtete Untersuchungen, indem sie alle messbaren Verbindungen in einer Probe möglichst umfassend charakterisiert und daraus einen individuellen Fingerabdruck erstellt.
Wir sind auf hochauflösende Non‑Target‑Analysen mittels LC‑HRMS spezialisiert und erfassen damit unbekannte oder unerwartete Substanzen auch in komplexen Matrizes zuverlässig. So können wir Verbindungen sichtbar machen, die in der zielgerichteten Analytik, dem Target-Screening, häufig unentdeckt bleiben. Das ist ein wesentlicher Vorteil für anspruchsvolle Anwendungen in regulierten Branchen.
Unsere Non‑Target‑Analytik mittels LC‑HRMS kommt in unterschiedlichen Anwendungsfeldern zum Einsatz und trägt damit zu sicheren Produkten und Herstellungsprozessen bei:
Die mit der Non‑Target‑Analytik gewonnenen Daten lassen sich als digitales Probenarchiv speichern und können zeitlich unbegrenzt für retrospektive Nachforschungen zu bestimmten Substanzen verwendet werden. Dies ist von Vorteil, wenn sich beispielsweise später Fragen zu bestimmten Abbauprodukten oder bestimmten Substanzen ergeben, die vorher nicht im Fokus von Behörden, Auditoren oder Zulassungsstellen standen.
Damit bildet das Non‑Target‑Screening eine wichtige Grundlage, um komplexe Probenmatrizes möglichst umfassend zu charakterisieren und relevante Stoffe systematisch zu erfassen. Unsere effiziente Analytik liefert Ihnen schnelle Ergebnisse und ermöglicht es Ihnen somit, sich auf wesentliche Substanzen zu fokussieren, Ihren Prozess im Auge zu behalten sowie kritische Substanzen und Punkte im Prozess frühzeitig zu erkennen. Statt aufwendiger und kostenintensiver Quantifizierung relevanter und irrelevanter Substanzen konzentrieren Sie sich nur auf das Wesentliche.
An das Non-Target-Screening schließt unsere Target‑Analytik u.a. mit LC-MS/MS an, um identifizierte Substanzen (z. B. BPA/BPS/BPF, PAA, Additive, Weichmacher) zu verifizieren, zu quantifizieren und für spezifische Fragestellungen zu bewerten.
Damit wir Ihre Anfrage umfassend und schnellstmöglich bearbeiten können, senden Sie uns bitte die folgenden Informationen (gern auch mit NDA):