Analytik primärer aromatischer Amine

Gläschen gefüllt mit transpatenter Flüssigkeit und blauer Kunststofffolie in einer Reihe, dazwischen Gläschen mit Pipette und transparenter Flüssigkeit

Bestimmung primärer aromatischer Amine in Lebensmittelverpackungen

Sie haben ein eingefärbtes oder bedrucktes Material, das Sie für den Lebensmittelkontakt einsetzen möchten? Dabei möchten Sie sicherstellen, dass keine potenziell gesundheitsschädlichen Substanzen aus der Verpackung in das Lebensmittel übergehen?

Druckfarben, Farbstoffe oder Klebstoffe stellen Quellen für primäre aromatische Amine (PAA) dar. Diese chemischen Verbindungen können im Recyclingprozess von Kunststoffverpackungen oder faserbasierten Materialien aus vorherigen Anwendungen oder aus nicht ausreichend entfernten Fremdstoffen in den Recyclingstrom und damit in das Endprodukt gelangen. 

Sie gehören zu den kritischsten Substanzen, die aus Lebensmittelkontaktmaterialien in Lebensmittel übergehen können. Da PAA bereits in sehr geringen Konzentrationen toxikologisch relevant sind, erfordert ihr Nachweis eine hochempfindliche Analytik.

Wir unterstützen Sie dabei, primäre aromatische Amine in Ihren Produkten zuverlässig zu bestimmen und eine Risikobewertung im Hinblick auf deren Stoffübergänge abzuleiten.

Unser Leistungsangebot zur PAA-Analytik

  • Bestimmung von PAA in Lebensmittelkontaktmaterialien mit Hilfe einer selektiven, sensitiven und validierten LC‑MS/MS‑Multimethode

  • Wissenschaftlich fundierte Risiko- und Konformitätsbewertungen für Lebensmittelverpackungen

Hochsensitive Target-Analytik auf PAA für sichere Lebensmittel

Entsprechend europäischer Gesetzgebung dürfen primäre aromatische Amine aus Lebensmittelkontaktmaterialien nicht in nachweisbaren Mengen auf Lebensmittel oder Lebensmittelsimulanzien übergehen. Dabei gilt eine Nachweisgrenze von 0,002 mg/kg Lebensmittel für bestimmte PAA sowie ein Grenzwert von 0,01 mg/kg für die Summe der Amine.

Wir bieten eine selektive, sensitive und validierte LC‑MS/MS‑Multimethode zur Bestimmung von PAA in Materialien und Gegenständen mit Lebensmittelkontakt bzw. in Lebensmittelsimulanzien an. Die Methode ermöglicht die gleichzeitige Detektion und Quantifizierung zahlreicher aromatischer Amine mit hoher Empfindlichkeit und Spezifität.

Unsere Target-Analytik auf primäre aromatische Amine eignet sich damit für die Qualitätssicherung und als Basis für fundierte lebensmittelrechtliche Bewertungen.

Wünschen Sie eine umfassende Charakterisierung Ihres Produktes? Vermuten Sie weitere migrierfähige Substanzen? Dann können wir ein ergänzendes Non-Target-Screening durchführen, das über die Target-Methode hinausgeht.