Für Hersteller sensibler Lebensmittel und Pharmaprodukte zählt jedes Detail: Verpackungen müssen zuverlässig vor Sauerstoff, Wasserdampf und Aromaverlust schützen – bei steigenden Anforderungen an Materialeffizienz und Recyclingfähigkeit. Papier bietet dafür eine attraktive Basis, stößt jedoch oft an funktionale Grenzen.
Am Fraunhofer IVV entwickeln wir deshalb einen Transferprozess, bei dem anorganische Schichten auf faserbasierte Substrate übertragen werden: Sie ermöglichen leistungsfähige Hochbarriereverpackungen und eröffnen neue Wege zur Reduzierung konventioneller Verbundstrukturen. Das Prinzip: Die Barriereschicht entsteht auf einer wiederverwendbaren Trägerfolie und wird auf das Papier übertragen. Der Ansatz lässt sich in bestehende Produktionsumgebungen integrieren. Gemeinsam mit Unternehmen bringen wir diese Barrieretransfertechnologie in die Praxis: Ein Industriepartner konnte bereits erste Muster mit unserer Technologie produzieren, die aktuell geprüft werden. Parallel bewerten wir mehrere tausend Laufmeter transfermetallisiertes Barrierepapier unter realen Produktionsbedingungen. Im Projekt »IMPACT« treiben wir die Technologie im internationalen Verbund voran.
Sie möchten Kunststoff- und Aluminiumverbunde reduzieren, ohne Abstriche beim Produktschutz? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf: Gemeinsam testen und bewerten wir das Potenzial der Transfermetallisierung für Ihre Verpackungsentwicklung.
Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV