Aktuelles

Veranstaltungen

14.10.2026

DIFFA 2026

»DIFFA26« kennzeichnet die nächste Stufe der Lebensmittelinnovation.
Entdecken Sie, wie Echtzeit-Geschmacksdynamik und Direct-Injection-Analysen datengestützte Produkt- und Prozessentscheidungen vorantreiben.

Save the date!
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23.6.2026

ZUKUNFTSTAGE »Schokoladentechnologie 2026«

SAVE THE DATE

Ob Zartbitter, Vollmilch oder milchfrei, Schokolade muss schmecken! An zwei Tagen geht es in verschiedenen spannenden Sessions um Verarbeitungsprozesse und Inhaltsstoffe.

Seien Sie live dabei. Wir freuen uns auf Sie!
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7.5.2026

interpack 2026

Von zuverlässigen Verarbeitungstechnologien und nachhaltigen, funktionalen Materialkonzepten über digitale Assistenzsysteme und VR-basierte Schulungen bis hin zu datenbasierten Vorhersagen zu Effizienz, Ressourceneinsatz und Produkthaltbarkeit: Das Fraunhofer IVV präsentiert vom 7. – 13. Mai 2026 auf der interpack in Düsseldorf praxisorientierte, ganzheitliche Lösungen für die Verpackungsindustrie im Wandel.
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22.4.2026

ZUKUNFTSTAGE: Verpackung 2026

Die Verpackungsbranche steht vor tiefgreifenden Veränderungen – seien Sie am 22. und 23. April dabei, wenn Wegbereiter*innen aus Industrie und Forschung spannende Einblicke in aktuelle Neuerungen und kommende Entwicklungen geben. Inspirierende Impulse und wertvolle Networking-Möglichkeiten warten auf Sie.

Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz und werden Sie Teil des Wandels!
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Neuigkeiten aus dem Fraunhofer IVV

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  • Eine Wissenschaftlerin betrachtet eine Verpackung für kreislauffähige Verpackungslösungen und sichere Siegelnähte.

    Um die Lücken in den Wertstoffkreisläufen schließen zu können, müssen Verpackungshersteller auf nachhaltige Packstoffe wie Monofolien, faserbasierte oder rezyklathaltige Materialien umsteigen. Die zentrale Frage dabei: Wie lassen sich diese Materialien ohne Kompromisse bei Produktsicherheit und Prozesseffizienz verarbeiten?

    Als größtes Kompetenzzentrum für Siegeltechnologien in Deutschland entwickeln wir technologische Lösungen für das prozesssichere Siegeln der neuen Materialien. Zwei unserer Technologien können Sie live auf der interpack in Halle 4, Stand C54 erleben.

    Hundertprozentig Papier, hundertprozentig recycelbare Verpackungen: Das neuentwickelte Fügeverfahren »Papure« ermöglicht es, Papierverpackungen sicher und gänzlich ohne den Einsatz von Fremdstoffen wie Kleber oder Kunststoffschichten zu fügen. Dies gelingt durch eine Laser-Vorbehandlung des Papiers in Kombination mit einem speziellen Wärmekontaktsiegelprozess.

    Mit dem von uns entwickelten patentierten Hochgeschwindigkeits-Impulsschweißverfahren »HIS« können Monofolien zuverlässig gesiegelt und gleichzeitig 95 % Energie im Vergleich zu herkömmlichen Wärmekontaktverfahren eingespart werden. Die flexible Technologie kann auch für anspruchsvolle Anwendungen wie Hochgeschwindigkeitsprozesse, bei temperatursensitiven Produkten oder stark limitierten Prozessfenstern eingesetzt werden.

    Auf der Messe präsentieren wir neben weiteren Lösungen zur nachhaltigen, sicheren und effizienten Verpackungsherstellung auch innovative Verpackungen, die Nachhaltigkeit und Funktionalität vereinen sowie digitale Tools zur Sicherung des unternehmensinternen Expertenwissens, Bedienerassistenz und Schulung.

    Besuchen Sie uns vom 7. bis 13. Mai 2026 auf der interpack in Düsseldorf und entdecken Sie Lösungen – wir unterstützen Sie bei Ihren Herausforderungen! Vereinbaren Sie gern einen Termin mit unseren Expert*innen.

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  • Ein Gruppenfoto für das Festsymposium »100 Jahre Innovationen in Verarbengstechnik und Verpackung«. Von links nach rechts: Prof. Dr. Axel Müller-Groeling, Dr. Marc Mauermann, Prof. Dr. Ursula M. Staudinger, Michael Kretschmer, Dr. Egbert Röhm, Prof. Dr. Jens-Peter Majschak, Prof. Dr. Andrea Büttner.

    Wie entstehen Technologien, die Produktionslinien effizienter, Verpackungen nachhaltiger und Prozesse intelligenter machen? Unser Doppeljubiläum »100 Jahre – Forschung verbindet« zeigte, wie 70 Jahre universitäre Forschung und Lehre an der TU Dresden sowie 30 Jahre Fraunhofer IVV am Standort Dresden bahnbrechende Innovationen hervorbringen, die direkt in der Praxis eingesetzt werden.

    Zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Maschinenbau entwickeln die Expertinnen und Experten der Verarbeitungstechnik nachhaltige Verpackungssysteme, effiziente Produktions- und Reinigungsprozesse und innovative, KI-basierte Lösungen für Maschinen und Anlagen. Wie der Transfer in die industrielle Praxis gelingt, zeigt ein aktuelles Projekt mit dem Verpackungsmaschinenhersteller Theegarten-Pactec, Weltmarktführer in der Süßwarenverpackung.

    Für Theegarten-Pactec haben wir einen KI-Agenten entwickelt, der die weltweite Inbetriebnahme von Verpackungsmaschinen digital begleitet. Wenn Anlagen rund um den Globus installiert werden, entstehen umfangreiche Dokumentationen – bisher oft handschriftlich, als PDF und in unterschiedlichen Sprachen. Der KI-Agent digitalisiert und analysiert diese Informationen automatisch, erkennt Lücken und stellt Rückfragen. »Uns eröffnet sich so ein vollkommen neuer Datenpool, ein Erfahrungsschatz an Wissen und Fakten, welchen wir zukünftig sogar schon bei der Neu- und Weiterentwicklung von Verpackungsmaschinen einsetzen können, um den gängigsten Herausforderungen zu begegnen«, so Geschäftsführer Dr. Egbert Röhm.

    Auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, Fraunhofer-Vorstand Prof. Axel Müller-Groeling sowie TUD-Rektorin Prof. Ursula Staudinger nutzten die Veranstaltung, um sich ein Bild von den zukunftsweisenden Technologien und Entwicklungen im Dresdner »Verpackungs-Hub« zu machen.

    Unsere KI-basierten Assistenz- und Wissensmanagement-systeme präsentieren wir auf der diesjährigen interpack Halle 4, C54.
    Schauen Sie vorbei oder nehmen Sie Kontakt auf!

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  • Braun-goldene Algen vor dem Meer für die Untersuchung von Lebensmittelpotenzial.
    © iStock.com / Wirestock

    Hoher Proteingehalt, schnelles Wachstum und ressourcenschonende Kultivierung: Richtig verarbeitet lassen sich Makroalgen gezielt in innovativen Lebensmitteln einsetzen.

    Algen sind in Asien bereits seit Langem ein Grundnahrungsmittel. In der westlichen Ernährungsweise haben sie jedoch bisher kaum eine Rolle gespielt. Geschmack, Geruch, Textur und Farbe stellen Produzenten und Verbraucher vor Herausforderungen. Genau hier setzt das Projekt »FunSea« an, das im EU-Programm Horizon 2020 und von Sustainable Blue Economy Partnership (SBEP) gefördert wird.

    Gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie entwickeln wir sichere, industrietaugliche Verarbeitungslösungen, die das volle Potenzial brauner Makroalgen erschließen. Diese bilden die Grundlage für innovative Lebensmittelkonzepte auf Basis vorbehandelter Braunalgen. Hierbei kommen enzymatische und mikrobielle Verfahren zum Einsatz, die die funktionellen und ernährungsphysiologischen Eigenschaften optimieren und somit neue Produktgenerationen ermöglichen. Parallel dazu stellt unser Expertenteam erste Prototypen her und prüft diese umfassend auf Sicherheit, Nährwert und sensorische Qualität.

    Sie möchten mit Ihrem Unternehmen auch Teil der innovativen Lebensmittelentwicklung werden? Treten Sie mit unserer Expertin Dr. Maike Föste in Kontakt und erfahren Sie, wie wir Sie dabei unterstützen.

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  • Untersuchung von Haselnüssen zur Früherkennung von Lebensmittelqualität und potenziellen Risiken.
    © iStock.com / ligora

    Lebensmittelhersteller bewegen sich heute in einem Spannungsfeld aus steigenden Anforderungen an die Produktsicherheit und immer komplexeren Lieferketten. Um Verluste zu reduzieren und die Versorgung zuverlässig zu sichern, wird es immer wichtiger, Risiken frühzeitig zu erkennen.

    Genau hier setzen unsere Entwicklungen an. Im Projekt »RAVOC« untersuchen wir am Beispiel von Haselnüssen und Trockenfrüchten, wie sich offene und versteckte Schimmelpilzbelastungen durch Echtzeit-Monitoring frühzeitig erkennen lassen. Dazu setzen wir Methoden des maschinellen Lernens ein, um Messdaten auszuwerten und daraus neue Analysemodelle zu entwickeln. Ziel ist es, mit Schimmel befallene und unbelastete Ware künftig zuverlässig unterscheiden zu können.

    Unsere Arbeit eröffnet neue Möglichkeiten für mobile Analytik entlang der Lieferkette, etwa auf Basis spezifischer Gassensoren. Damit lassen sich Qualitätsrisiken frühzeitig erkennen und die Versorgungssicherheit stärken. Lebensmittelhersteller können so fundierte Entscheidungen im Hinblick auf die Lagerung und Logistik treffen. Mit gezielten Anpassungen eignen sich die entwickelten Modelle auch für den Nachweis von Lebensmittelverfälschungen.

    Sie möchten dynamische Haltbarkeitsvorhersagen für Lebensmittel nutzen und neue Potenziale entlang der Lieferkette erschließen? Kontaktieren Sie uns – wir begleiten Sie bei der Entwicklung passender Ansätze.

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  • Ein männlicher Wissenschaftler mit Brille und weißem Kittel sowie eine weibliche Wissenschaftlerin in weißem Kittel betrachten Rezyklate mit thermoformbaren Barriereschichten für Becher und Schalen.

    Mit der PPWR steigen die Anforderungen an Lebensmittelverpackungen deutlich: Recyclingfähigkeit und der Einsatz von Rezyklaten werden verbindlich. Dabei bleibt ein zuverlässiger Produktschutz essenziell. Leistungsfähige Barrieren sind daher unverzichtbar und müssen beim Tiefziehen von Bechern und Schalen den mechanischen Belastungen des Umformprozesses standhalten.

    Damit eröffnen die funktionellen Lacke neue Wege für nachhaltige Verpackungskonzepte. Als Alternative zu klassischen Mehrmaterialverbunden vereinen sie Produktschutz, die Möglichkeit zum Rezyklateinsatz und Tiefziehfähigkeit in einem recyclingfähigen Monomaterial-Konzept – ohne Abstriche bei Prozess oder Qualität.

    Treffen Sie uns von 7. bis 13. Mai 2026 auf der interpack in Düsseldorf. Vereinbaren Sie gerne vorab einen persönlichen Termin mit unseren Expert*innen und entdecken Sie, welches Potenzial tiefziehfähige Barrierelacke für Ihre nachhaltigen Verpackungslösungen bieten.

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  • Maschine zur effizienten Sterilisation von Maschineninnenräumen in der Lebensmittelabfüllung mit Einsatz von Xenon-Blitzlicht zur Sterilisation von Packmitteln in aseptischen Abfüllanlagen um resistente Mikroorganismen zu inaktivieren.
    © iStock.com / Kalinovskiy

    Hygiene ist ein zentraler Faktor für die Produktsicherheit in der Lebensmittelproduktion. Besonders bei hygienischen und aseptischen Abfüllprozessen müssen Maschineninnenräume und Verpackungen zuverlässig sterilisiert werden. Klassische Sterilisationsverfahren mit Chemikalien und hohen Temperaturen sind jedoch häufig energieintensiv. Zudem erfordern sie den Umgang mit Gefahrstoffen und eine sorgfältige Kontrolle möglicher Rückstände.

    Um diese Herausforderung zu überwinden, forschen wir an zwei innovativen Ansätzen: Im Projekt »O3Ster« prüfen wir den Einsatz von Ozon in Kombination mit hoher Luftfeuchtigkeit zur effizienten Sterilisation von Maschineninnenräumen in der Lebensmittelabfüllung.

    Parallel dazu untersuchen wir im Forschungsprojekt »BLITZ« gemeinsam mit Industriepartnern den Einsatz von Xenon-Blitzlicht zur Sterilisation von Packmitteln in aseptischen Abfüllanlagen. Ziel ist es, selbst resistente Mikroorganismen zuverlässig und rückstandsfrei zu inaktivieren.

    Haben Sie Interesse an einem maßgeschneiderten Prüfverfahren zur zuverlässigen Bewertung der Wirksamkeit Ihrer Entkeimungsprozesse? Dann kontaktieren Sie uns! Mehr Informationen zu den Projekten lesen Sie hier zu »O3Ster« und hier zu »BLITZ«.

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  • Wissenschaftler mit blauem Helm fügt in einem Labor Materialen für Siegel-, Stretch- und Schrumpffolien auf Basis von Polyethylen für bis zu 15 Recyclingzyklen in eine trichterförmige Maschine, um neue Folien aus Rezyklat zu fertigen.

    Polyolefinfolien kommen in unzähligen Verpackungen zum Einsatz. Doch jeder Recyclingzyklus hinterlässt Spuren im Material und beeinflusst Verarbeitung, Stabilität und Qualität. Entscheidend ist daher: Unter welchen Bedingungen bleiben Rezyklate zuverlässig einsetzbar?

    Im Projekt MultiRec untersuchen wir gemeinsam mit dem Fraunhofer IGCV, der Universität Hasselt und der TU Wroclaw Siegel-, Stretch- und Schrumpffolien auf Basis von Polyethylen über bis zu 15 Recyclingzyklen. Wir fertigen neue Folien aus Rezyklat und bewerten u. a. Bahnspannung, Reibung und Siegelfähigkeit. Die Ergebnisse zeigen: Polymertyp und Schichtaufbau bestimmen, wie stark sich Eigenschaften verändern. Zudem gehen nachweislich Additive verloren, was die Weiterverarbeitung beeinträchtigen kann – eine gezielte Nachadditivierung wird damit notwendig.

    Zugleich wird deutlich: In Mehrschichtfolien lässt sich Rezyklat stabil einsetzen, wenn es in einer Mittelschicht eingebettet wird. Damit erhalten Unternehmen eine klare Orientierung für recyclinggerechte, ressourceneffiziente Verpackungslösungen und für die Erfüllung der PPWR Rezyklatquoten.

    Sie wollen die Ergebnisse frühzeitig nutzen und mitgestalten? Dann kontaktieren Sie uns und werden Sie Teil des projektbegleitenden Ausschusses.

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  • Bild von weiß-braunem Hund, der Futter isst, welches auf im Rahmen des internationalen Forschungsverbunds zur sensorischen Optimierung von Hundefutter getestet wird.

    Rezepturen werden im Labor entwickelt, Markterfolg entsteht jedoch erst durch Akzeptanz am Futternapf. Genau dieser Moment steht im Zentrum unserer aktuellen Forschung.

    Der zentrale Impuls dafür entstand aus alltäglichen Beobachtungen: Gerüche von Tier und Haushalt werden in hohem Maße durch das Futtermittel beeinflusst – und sie werden von Tierhaltern nicht immer als angenehm wahrgenommen. Damit rückt ein Aspekt in den Fokus, der im Alltag eine große Rolle spielt, wissenschaftlich jedoch bislang kaum systematisch untersucht wurde. Die zentrale Forschungsfrage lautet daher: Was benötigt das Tier, um sein Futter gern zu fressen – und was benötigen Tierhalter, damit Futter und seine Auswirkungen im Alltag als angenehm empfunden werden?

    Dieser Fragestellung widmen wir uns aktuell. Im Projekt »PetFoodSense« bauen wir deshalb einen internationalen Forschungsverbund zur sensorischen Optimierung von Hundefutter auf. Die wissenschaftliche Grundlage bildet die Kombination sensorischer Expertise mit modernen chemisch-analytischen Methoden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der dynamischen Analyse des wahrgenommenen Eigengeruchs von Tieren nach dem Konsum unterschiedlicher Futtermittel – ein bislang wenig erforschter, zugleich jedoch hoch alltagsrelevanter Untersuchungsansatz.

    Für Unternehmen ergibt sich daraus ein klarer Mehrwert: die Entwicklung sensorisch optimierter Futtermittel, die nicht nur die Akzeptanz beim Tier erhöhen, sondern auch den Alltag von Tierhalterinnen und Tierhaltern spürbar verbessern.

    Für einen gemeinsamen Projektantrag suchen wir derzeit weitere Industrie- und Forschungspartner. Haben Sie Interesse an einer Zusammenarbeit oder einem unverbindlichen Austausch? Kontaktieren Sie uns gerne!

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  • Eine Illustration veranschaulicht, wie sich kreislauffähige Hybridverpackungen selbst trennen. Links der erste Schritt in orange, dann das Debonding im zweiten Schritt in weiß und im dritten Schritt rechts in türkis das Recyling.

    Verbundverpackungen aus Karton und Kunststoff kommen vor allem in der Lebensmittelindustrie zum Einsatz: Sie sparen bis zu 80 % Kunststoff und verbinden Schutzfunktion mit Stabilität. Ihre Schwachstelle ist jedoch die Recyclingfähigkeit, denn die Verpackungskomponenten lassen sich mit heutiger Technik nicht sortenrein trennen und eine manuelle Trennung durch Verbraucher*innen ist in der Praxis kaum umsetzbar. So gehen viele Hybridverpackungen für den Wertstoffkreislauf verloren.

    Was aber, wenn die Verpackung das Recycling selbst aktiv unterstützt? Im Forschungsprojekt »DEBO-Pack« arbeiten wir daran, diese Vision in die Realität zu führen. Mit dem Ansatz Debonding on Demand entwickeln wir im Fraunhofer-Gemeinschaftsprojekt Verpackungskonzepte, die sich nach Gebrauch kontrolliert und sortenrein autonom trennen. Mit unserer Expertise in der Entwicklung anforderungsgerechter, ressourcenminimierter Verpackungen und dem Einsatz unserer Modellanlage für tiefgezogene Verpackungen (»MoTiV«) konnten bereits erste Demonstratorverpackungen hergestellt und analysiert werden. Aktuell entwickeln wir neue Klebstoff- und Materialkonzepte und testen Varianten auf technische Umsetzbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Verbraucherakzeptanz.

    Unser Ziel: Hybridverpackungen, die sich problemlos in bestehende Recyclingströme integrieren lassen – ein wichtiger Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft. Sie möchten ein Verpackungsmuster selbst in die Hand nehmen?
    Besuchen Sie uns vom 7.-13. Mai 2026 auf der interpack in Halle 4, Stand C54!

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  • Wissenschaftler am Computer untersucht Simulation zu Reinigungsprozessen in der Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie.

    Welcher wirtschaftliche und ökologische Aufwand verbirgt sich hinter den gängigen Reinigungsprozessen in der Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie? Dieser Frage gehen wir im Forschungsprojekt »QRiAS« ganz systematisch nach. Bisher zeigt die Erfahrung, dass Simulationen gegenüber iterativen, experimentellen Ansätzen effizientere Ergebnisse liefern. Ein quantitativer Nachweis fehlt aber bisher. Ziel der Studie ist es daher, den konkreten Nutzen von Optimierungsmaßnahmen belastbar zu beziffern. Dafür setzen wir auf Simulationen.

    Ihre Benefits bei Teilnahme:
    • Early-Access auf die Studienergebnisse
    • Datengrundlage zur Prozessoptimierung
    • Direkter Einblick in die Bedürfnisse potenzieller Kunden
    • Marktübersicht zu gängigen Reinigungsverfahren
    • Optimierung bestehender Reinigungsprozesse (z. B. Temperatur, Chemie, Ablauf)
    • Budgetentlastung
    • Steigerung der Ressourceneffizienz
    • Möglichkeit, eigene Herausforderungen einzubringen und gemeinsam praxisnahe Lösungen zu entwickeln.

    Beteiligen Sie sich jetzt an unserer Umfrage und nutzen Sie die Chance, Ihre Erfahrungen einzubringen, frühzeitig praxisnahe Einblicke zu erhalten und Ihre Prozesse datenbasiert zu optimieren!

    ▶️Link zur Umfrage für Maschinen- und Anlagenbauer
    ▶️Link zur Umfrage für Produzenten

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