Aktuelles

Newsletter 4/2018

Optimierte Verpackungen zur Haltbarkeitsverbesserung

Haltbarkeit optimieren - vom Rohstoff bis zum verpackten Produkt

Bei der Ermittlung der Haltbarkeitsdauer von Lebensmitteln bieten wir umfassende Unterstützung entlang der gesamten Prozesskette.

Anhand von Modellrechnungen klären wir Verderbsprozesse von Lebensmitteln unter verschiedenen Lager- und Transportbedingungen. Wir bieten Schnellmethoden zur Qualitätsbewertung. Für die Simulation der Oxidationsprozesse von Fetten beispielsweise haben wir Leitsubstanzen entwickelt. Zur Haltbarkeitsabschätzung und Qualitätsbeurteilung entwickeln wir zusätzlich optische Verfahren wie den Food-Scanner.

Wir untersuchen, wie sich die Haltbarkeit bei einer Veränderung der Rezeptur auswirkt und erarbeiten die Reformulierung. Dazu zählt auch die Auswirkung der Haltbarkeit in Bezug auf Clean Labelling. In diesem Zusammenhang bieten wir neue natürliche Konservierungsmethoden, beispielsweise mit Pflanzenextrakten oder essbare Beschichtungen. Im Fokus stehen die Produktsicherheit - gerade auch für frische Produkte genauso wie die Verpackungsoptimierung und der Einsatz aktiver Verpackungen.

Im Hinblick auf das neue Verpackungsgesetz berücksichtigen wir den Einsatz recyclingfähiger Verpackungen. Wir zeigen auf, ob eine Verpackung überdimensioniert ist und eine Minimierung in Frage kommt oder das Produkt für die gewünschte Haltbarkeit mit einem anderen Verpackungskonzept besser geschützt werden kann.

Weitere Informationen

Lassen Sie sich dazu beraten.

Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Peter Muranyi
Tel. +49 8161 491-629

peter.muranyi@ivv.fraunhofer.de

Transportsichere peelbare Verpackung

Transportsicherheit peelbarer Verpackungen

Wie sollen leicht zu öffnende Packungen, die gleichzeitig sicher verschlossen sein müssen, gestaltet sein? Diesen vermeintlichen Widerspruch untersucht das Fraunhofer IVV in dem Projekt TransPeel - Transport safety for unique designs of peelable packages. Bisher können die realen Belastungen von peelbaren Schalen auf dem Weg vom Produzenten zum Verbraucher bei der Verpackungsentwicklung nicht allgemeingültig berücksichtigt werden. Konkrete Aufgabenstellungen können nur mit einem unverhältnismäßig hohen Testaufwand gelöst werden.

 

In dem aktuellen Forschungsvorhaben wird deshalb ein Berechnungstool zur belastungsoptimierten und damit ressourcenschonenden Auslegung von peelbaren Verpackungen entwickelt. Ausgehend von der individuellen Packungsgeometrie und Siegelnahtkontur können dann real auftretende Belastungen auf dem Transportweg vom Produzenten zum Verbraucher berücksichtigt werden. Dies ermöglicht eine Vorausberechnung der Öffnungskraft. Abpackende Unternehmen, Packmittelproduzenten und Maschinenbauer sind dann in der Lage, Produkte mit geringem Testaufwand zu optimieren. So entstehen sicher verschlossene und leicht zu öffnende Verpackungen.

Zu dem Kick-off-Meeting laden wir interessierte Unternehmen ganz herzlich nach Dresden ein. Es findet am 17. Januar 2019 von 9.00-13.00 Uhr statt. Melden Sie sich gern per E-Mail an.

Weitere Informationen zu Easy Opening-Verpackungskonzepten

Ansprechpartner:
Benjamin Stephan
Telefon: +49 351/436 14-62

benjamin.stephan@ivv-dresden.fraunhofer.de

Bahnlaufversuch flexibler Verpackungen

Flexible Packstoffe im Verpackungsprozess: VVD-Workshop meets Freisinger Tage

Informieren Sie sich am 6./7. Februar 2019 in Freising über interessante Forschungsergebnisse in den Themenbereichen Funktionalisierung von Materialien, Verarbeitungsprozesse und Methoden zur Qualitäts- und Prozesskontrolle. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Industrievereinigung für Lebensmitteltechnologie und Verpackung IVLV e.V. statt. Der zweite Veranstaltungstag bietet zudem mit einer Ideenwerkstatt die Gelegenheit zum Austausch über Forschungsbedarf.

 

Hier laden wir Sie ein zur aktiven Mitgestaltung zukünftiger Vorhaben der industriellen Gemeinschaftsforschung in den Bereichen:

  • Schlauchbeutelprozesse & Bahnlaufverhalten
  • Thermoformen
  • Recyclingfähige Verpackungsmaterialien
  • Digitalisierung & Assistenzsysteme

Wir würden uns sehr freuen, Sie auf der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Programm und Informationen zur Anmeldung

Ansprechpartnerin:
Petra Gabler
Tel.: +49 8161 491-124

petra.gabler@ivv.fraunhofer.de

Kunststoffbahnen im Verarbeitungsprozess

Qualität von Kunststoffbahnen sichern

Einen wesentlichen Einfluss auf die Qualität von bahnförmigen Materialien aus Kunststoffen und Kunststoff-Verbunden hat der Herstellungs- und Weiterverarbeitungsprozess. Hierbei stellt die Planlage einen entscheidenden Qualitätsparameter dar. In dem Projekt “Sicherung der Qualitätskriterien von Kunststoffbahnen“ haben wir das Verfahren der Flachfolienextrusion und der Umkehrbeschichtung zur Herstellung von Kunststoffbahnen untersucht. Darüber hinaus erfolgte die erstmalige Korrelation von Extrusions- und Lagerungsbedingungen hinsichtlich der Planlagequalität. Die Ergebnisse bilden die Grundlagen für eine planlageoptimierte Flachfolien-Extrusion. Ein weiterer Aspekt ist die optimale Wiederverwendungsquote von Umkehrpapieren im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Qualität.

Bis zum Projektende soll ein Leitlinienkatalog für Hersteller von Kunststoffbahnen erstellt werden. Dieser bietet eine Handlungsempfehlung für eine planlageoptimierte Produktion und verbesserte Inline-Prozessregelung. Produktverluste und mögliche Reklamationen können so reduziert und der Produktionsprozess optimiert werden.

Zum Abschluss des Projektes werden am 19. Februar 2019 die Ergebnisse in Dresden vorgestellt. Dazu laden wir Sie ganz herzlich ein. Bitte melden Sie sich hier an.

Auch am 6. und 7. Februar 2019 auf der Veranstaltung „Flexible Packstoffe im Verpackungsprozess: VVD-Workshop meets Freisinger Tage“ erwartet Sie ein Vortrag zu diesem Thema.

Weitere Informationen

Ansprechpartner:
Martin Leinert
Telefon: +49 351/436 14-72

martin.leinert@ivv-dresden.fraunhofer.de

Kühlschmiermittel

Biobasierte Additive bieten pflanzlichen Korrosionsschutz

Steigern Sie die Nachhaltigkeit Ihrer technischen Produkte mit sekundären Pflanzenstoffen. Sie weisen funktionelle Eigenschaften auf, die denen von synthetischen Additiven entsprechen. Erdöl-basierte Produkte wie beispielsweise Korrosionshemmer, Antioxidantien und Verschleißschutzadditive ersetzen wir durch Alternativen auf Basis nachwachsender Rohstoffe.

Im Hinblick auf die Bioökonomie entwickeln wir aktuell ein biopolymerbasiertes Hydraulikfluid mit pflanzlichen Korrosionsschutz-Additiven. Das Medium besteht zu 90 % aus Wasser. Die Zugabe eines Korrosionsschutz-Additives ist deshalb unerlässlich. Dazu eignen sich sekundäre Pflanzenstoffe wie Alkaloide und Tannine. Aufgrund ihrer chemischen Struktur weisen sie ein hohes antikorrosives Potential auf. In Lebensmittel- und Agrarreststoffen sind sie in Form von Schälrückständen aus der Pflanzenölgewinnung oder Getreideverarbeitung sowie Gemüse- und Kartoffelabfällen enthalten. Die Viskosität und Grundschmierung des Hydraulikfluides erzielen wir mit Biopolymeren auf Kohlenhydratbasis.

Mit gezielten Extraktionsverfahren gewinnen wir sekundäre Pflanzenstoffe als Korrosionsschutz-Additive. Diese formulieren wir auch für Ihre Zielmedien. Darüber hinaus generieren wir die Wertschöpfung von Rest- und Abfallströmen. Wir verarbeiten pflanzliche Rohstoffe für unterschiedliche technische Anwendungen und übertragen die Produktentwicklung in den Pilotmaßstab. Dafür verfügen wir über ein Technikum, in dem wir Muster auch für Ihre industriellen Anwendungstests herstellen. Wir beraten Sie gerne persönlich dazu. Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail.

Weitere Informationen

Ansprechpartnerin:
Sandra Kiese
Telefon +49 8161 491-525

sandra.kiese@ivv.fraunhofer.de

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