Komplexe Kunststoffe aus Elektrofahrzeugen so recyceln, dass sie den Weg zurück ins Automobil finden, das ist uns im Verbundprojekt Gabriela gelungen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen des Technologietransfer-Programms Leichtbau (TTP LB) gefördert und vom Projektträger Jülich betreut.
Kunststoffe aus Bauteilen mit bis zu 50 % Glasfaseranteil stellen für die Wiederverwertung eine erhebliche Herausforderung dar. Zwei Recyclingansätze ermöglichen es dennoch, die Kunststoffe zu recyclen und den Werkstoffkreislauf zu schließen. Das haben wir mit dem Hochvolt-Batteriegehäuse Pentatonic des Automobilzulieferers Kautex Textron demonstriert. Die gewonnenen Rezyklate eignen sich sogar für den Wiedereinsatz im direkten Kreislauf als hochverstärkte Kunststoffe in Batteriegehäusen für Elektrofahrzeuge.
Unser lösungsbasiertes Recycling spielt dabei eine besondere Rolle. Durch das Verfahren kann ein hochreines Kunststoffrezyklat erzeugt werden, das sich nahtlos wieder in die industrielle Produktion integrieren lässt. Damit schließen wir auch anspruchsvolle Werkstoffkreisläufe im Automobilsektor nachhaltig und kosteneffizient. Mit Blick auf eine funktionierende Kreislaufwirtschaft und die Vorgaben der europäischen Fahrzeugverordnung wird dies gerade für die Automobilindustrie immer wichtiger. Mehr darüber erfahren Sie in dem Artikel „Kunststoffe erfolgreich zurück in Automobile bringen - Closed-Loop-Rezyklate für Elektrofahrzeuge“, der in der Ausgabe 3/2026 der Zeitschrift Kunststoffe erschienen ist.
Auch aus Kunststoffabfällen der Verpackungs-, Elektronik-, Bau- und Textilbranche gelingt die Gewinnung hochreiner, kreislauffähiger Rezyklate. Nehmen Sie Kontakt mit uns
auf – wir unterstützen Sie mit unserer umfassenden Erfahrung im Kunststoffrecycling.
Erfahren Sie mehr zu unserem lösemittelbasiertem Recycling!
Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV