Gebündelte Fraunhofer-Expertise für die Entwicklung innovativer Automatisierungstechnologien in der medizinischen Forschung

News / 26. August 2020

Um den Entwicklungs- und Herstellprozess innovativen Therapeutika und Impfstoffe signifikant zu verkürzen und die Therapien kostengünstiger und gleichzeitig für eine größere Patientenzahl verfügbar zu machen, bündelt die Fraunhofer-Gesellschaft jetzt biologisches und medizinisches Know-how mit der Expertise in Automatisierungstechnologien und der autonomen Steuerung industrieller Prozesse.

Ziel des Vorhabens in seiner ersten Phase ist die Entwicklung innovativer Konzepte für die digitale, KI-gestützte, Roboter-assistierte und automatische Herstellung von Arzneimitteln wie Zell- und Gentherapeutika, sogenannter Advanced Therapy Medicinal Products (ATMPs), sowie Impfstoffen.

Am Fraunhofer IVV in Dresden wird dafür ein adaptives und skalierbares Abfüllmodul entwickelt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Institutsteils Verarbeitungstechnik forschen seit vielen Jahren intensiv an maschinellen Verarbeitungsprozessen hygienisch sensibler Produkte. Unter den Leitprinzipien »Produktsicherheit« und »Produkteffizienz« umfasst ihre Forschungsarbeit dabei die gesamte Wertschöpfungskette von der Herstellung über die Abfüllung und Verpackung bis hin zum nachhaltigen Recycling.

An der gemeinsamen Forschungsarbeit des Fraunhofer-Innovationsclusters »Produktion für Intelligente Medizin« sind neben dem Fraunhofer IVV weitere 22 Fraunhofer-Einrichtungen beteiligt.

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